Tief Luft holen und eintauchen in die Tiefen des Internet

Die Perlen des Netz frisch auf Deinen Bildschirm

Der Netzperlentaucher

Vor einiger Zeit habe ich Euch die Website „Where the Hell is Matt“ vorgestellt. (Für alle, die Matt noch nicht kennen: Matt ist ein eigentlich unscheinbarer junger Mann, der im Auftrag einer Kaugummifirma um die Welt reist und dabei lustige Tanzvideos dreht.) Ich bin sehr begeistert von diesen Filmen, und damit bin ich nicht allein: über 12 Millionen Menschen haben sich bereits seine Videos auf YouTube angesehen.

Das war seinem Sponsor aber offensichtlich nicht genug Publicity, darum brachte er die Nachricht in Umlauf, die gesamte Story von Matt und seinen Weltreisen sei ein groß angelegter Fake. Matt hätte nur vor einer Bluescreen getanzt und die anderen Personen wären dann mittels Videotechnik hinzugefügt worden. Diese Nachricht machte schnell die Runde durch die Internetwelt, nur leider wurde dabei meistens übersehen, dass es sich dabei selbst wieder um eine erfundene Geschichte handelt. Also: Die Nachricht, dass die Videos gefälscht sind ist selbst eine Fälschung. Bekloppt, oder? Das alles nur der Publicity wegen.

Ihr könnt also beruhigt sein. Es ist alles gut. Und wer es nicht glaubt, kann es sich noch einmal selbst von Matt erklären lassen:

gefunden via Trends der Zukunft und72dpiClub

Bacchus lässt grüßen

[Trigami-Review]

Wer kennt das nicht: Es steht ein besonderes Ereignis an, das mit einem speziellen Essen gefeiert werden soll. Vielleicht ein Geburtstag, ein Jubiläum, eine neue Arbeitsstelle, ein Date mit der neuen Flamme, was auch immer. Natürlich gehört zu einem festlichen Anlass auch immer eine Flasche Wein. Und genau da fängt bei den meisten das Drama an. „Welcher Wein passt am besten zum Essen? Rot, Weiß oder vielleicht ein Rosé? Trocken, halbtrocken, lieblich? …“ Fragen über Fragen, und wer nicht gerade ein Fachmann auf dem Gebiet ist, gerät hier leicht ins Schwimmen. Denn natürlich will man auch nichts falsch sondern möchte als Gastgeber ein möglichst gutes Bild abgeben.

Guter Rat ist da manchmal teuer, doch es ist Rettung in Sicht. Mein heutiger Webtipp nimmt sich genau diesem Thema an: Der Welt des Weins. Der Weinfreund hat es sich zur Aufgabe gemacht, ausführlich über Wein und Weingüter aus dem deutschsprachigen Raum zu informieren. Ihr könnt dort die recht umfangreiche Datenbank nach verschiedenen Kriterien durchsuchen und Euch über die enthaltenen Weine informieren. Und da die Macher von Der Weinfreund diesen Service nicht allein aus Liebe zum edlen Getränk anbieten, könnt Ihr den Wein Eurer Wahl auch gleich direkt bestellen. Das ist ein ganz netter Service, denn was nützt es, wenn man den optimalen Wein für seinen Zweck gefunden hat, aber nicht weiß, wo er zu bekommen ist? Einen kleinen negativen Touch hat dieser kommerzielle Zweck des Portals natürlich schon. Lässt er doch prinzipielle Zweifel an der Objektivität der Auswahl aufkommen, zumal nicht ganz klar wird, nach welchen Kriterien die Weingüter und die angebotenen Weine ausgewählt werden.
Doch dieser Eindruck wird durch ein zusätzliches Feature des Portals zumindest teilweise relativiert. Es existiert nämlich eine ständig wachsende Community auf Der Weinfreund, in der ein interessierter Austausch über das Thema Wein stattfindet. Ausserdem können registrierte Mitglieder auch ihre ganz persönliche Meinung zu den vorgestellten Weinen schreiben.
Wer also eher allgemeine Informationen sucht, ist im Forum gut aufgehoben. Dort wird beispielsweise darüber diskutiert, worin eigentlich der Unterschied zwischen Sekt und Prosecco liegt oder was Tannine sind. Naja, zwar ist die Zahl der Beiträge im Forum noch ziemlich übersichtlich, aber wenn Ihr Euch dort mit einer konkreten Frage meldet, bekommt Ihr bestimmt bald eine kompetente Antwort.

Die Optik des Portals ist für meinen Geschmack etwas bieder gehalten und könnte gerne etwas frischer gestaltet sein, um es auch für jüngere Leute attraktiver zu machen. Wen das aber nicht stört, der sollte einmal einen Blick wagen.

Der Weinfreund

Screenshot Der Weinfreund

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Geniale Wallpaper

Findet Ihr Euren Desktop auch mittlerweile ziemlich langweilig und wollt ihm gerne ein neues, frisches Outfit verpassen? Dann solltet Ihr Euch meinen heutigen Surftipp mal ein wenig genauer ansehen.

Desktopography ist eine Sammlung sehr schöner Wallpaper, die für viele unterschiedliche Auflösungen kostenlos zum Download bereitstehen. Es handelt sich hierbei um wunderschöne Naturaufnahmen, die zusätzlich mit grafischen Effekten oder anderen fotografischen Elementen versehen worden sind. Teilweise werden diese Effekte sehr dezent gehalten, wodurch die Bilder dadurch einen ganz besonderen Reiz erhalten. Trotzdem muss ich zugeben, dass sich einige hart an der Grenze zum Kitsch bewegen. Aber die Geschmäcker sind ja zum Glück unterschiedlich, und die Auswahl auf Desktopography ist groß genug, dass eigentlich jeder etwas Passendes finden kann. Meinen Desktop schmückt übrigens seit gestern das Bild „Ambiental“ …

desktopography.net

Screenshot desktopography.net

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Die Mondlandung – Wahrheit oder Schwindel?

Als Neil Armstrong am 20. Juli 1969 den Mond betrat, konnten Millionen von Fernsehzuschauern weltweit dieses historische Ereignis live am Bildschirm mitverfolgen. Die Welt war fasziniert und begeistert angesichts dieser sensationellen technischen Meisterleistung. Doch nach und nach kamen Zweifel an der Echtheit der Filmaufnahmen auf. Eine Vielzahl von Fachleuten und selbsternannten Experten behaupteten, die gezeigten Bilder enthielten zahlreiche Unstimmigkeiten und Hinweise darauf, dass das Filmmaterial massiv manipuliert wurde. Einige gingen sogar so weit zu behaupten, die Mondlandung hätte nie wirklich stattgefunden und die Filmaufnahmen wären in einem geheimen Filmstudio in der Wüste von Nevada entstanden.

Natürlich kann man diese Zweifler einfach als verrückte Spinner oder neurotische Verschwörungstheoretiker abtun. Aber einige Ihrer Argumente lassen einen doch irgendwie ins Grübeln kommen. Zum Beispiel diese hier: (mehr …)

Mach Du das!

Sucht Ihr jemanden, der Euer Wohnzimmer tapeziert, Euren Wäschetrockner repariert oder den PC wieder auf Trab bringt? Oder habt Ihr irgendwelche Fähigkeiten, die Ihr Euren Mitmenschen gerne zur Verfügung stellen würdet? Dann ist mein heutiger Surftipp vielleicht etwas für Euch.

Früher war es relativ einfach: Die Menschen hatten ihr persönliches Netzwerk an Freunden und Bekannten, in dem alle möglichen Fähigkeiten vertreten waren. Gab es einmal ein Problem, das alleine nicht zu lösen war, stand in der Regel ein hilfreicher Mitmensch zur Verfügung. Heutzutage ist es leider oftmals nicht mehr so, da die Kontakte zwischen Nachbarn meistens nicht mehr so intensiv sind und man in vielen Fällen nicht einmal mehr weiß, welchen Beruf die anderen Hausbewohner eigentlich haben. (mehr …)

Der Netzperlentaucher

Für meinen heutigen Webtipp braucht Ihr im wesentlichen zwei Dinge: Gute Englischkenntnisse und eine schnelle Internetverbindung. Achso, und ein wenig Zeit ist wohl auch vonnöten, denn die Website, die ich Euch vorstellen möchte, hat durchaus Suchtpotential.

Es handelt sich um das flashbasierte Browsergame „Bow Street Runner“, ein sehr schön und atmosphärisch gemachtes Adventure. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Ihr befindet Euch im London des 18. Jahrhunderts und habt den Auftrag, einen Mord aufzuklären. In einer der übelsten Gegenden der Stadt ist ein Herr der feineren Gesellschaft tot auf der Straße aufgefunden worden. Auf den ersten Blick sieht alles nach einem Raubüberfall aus. Doch warum hat er noch Wertgegenstände bei sich, und was ist das für ein geheimnisvoller Umschlag, der aus seiner Jacke herausschaut? Fragen über Fragen, die dringend einer Antwort bedürfen…

Bow Street Runner

Screenshot Bow Street Runner

Das Kaufhaus der schlechten Geschenke

Es gibt Geschenke, über die man sich richtig freut. Und es gibt welche, über die man weniger glücklich ist und die man – je nach Naturell – entweder verschämt auf dem Dachboden versteckt oder bei Ebay verscherbelt. Beides ist keine gute Lösung, denn die Dachbodenvariante ist inkonsequent, Ebay ist stillos.

Viel besser finde ich das Bad Gift Emporium. Es ist eine Sammlung der schrecklichsten Geschenke, oder, wie es die Macher der Website formulieren: “We have lots of bad gifts. So bad, they’re actually considered good (at being bad)“. Natürlich sind diese besonderen Stücke käuflich zu erwerben. Wer also schon immer eine Weihnachtsmann-Unterhose, ein selbstleuchtendes Plastikgehirn oder ein Zabrabein mit Thermometer haben wollte, ist dort bestens aufgehoben.

Bad Gift Emporium

Screenshot Bad Gift Emporium

Ganz normale Menschen

Wie macht man Personenfotos, die nicht langweilig sind sondern stattdessen den Betrachter herausfordern und in ihren Bann ziehen? Der Fotograf Brian Berman beherrscht diese Kunst in vortrefflicher Weise. Zugegeben – seine Motive sind teilweise an sich schon so skurril und sonderbar, dass sie die Aufmerksamkeit des Betrachters von ganz alleine auf sich ziehen. Trotzdem bergen die gezeigten Fotoarbeiten eine ganz besondere Faszination in sich, die man nur schwer in Worte fassen kann. (mehr …)

Euer eigenes Spiel in zwei Minuten

Manche Sachen sind wirklich einfach nur völlig zweckfrei, dafür machen gerade diese oftmals am meisten Spaß. Allerdings nur, wenn man sich ein wenig den kindlich-naiven Spaß an sinnlosen Spielereien erhalten hat. Das ist bei mir der Fall – und ich stehe dazu, allen Miesmachern zum Trotz.

So, nun aber zum Thema: Mein heutiger Webtipp ist nämlich genau so eine zweckfreie Spielerei. Auf Mygame (das trotz des Namens deutschsprachig ist) findet Ihr ein paar kleine Browserspiele, die einen ganz besonderen Clou haben: (mehr …)