Kategorie: Gesundheit

Leitungswasser besser als stilles Wasser

Stilles Mineralwasser liegt im Trend, doch jetzt warnt die Stiftung Warentest vor zu niedrigem Mineralstoff-Gehalt – was vor allem für Sportler wichtig sei – und vor Keimen in den Wasserflaschen.

Nur ein einziges stilles Wasser konnte mit einem hohen Mineralstoff-Gehalt punkten, berichtet die Stiftung. Dieses könne als einziges “einen nennenswerten Beitrag leisten, um Knochen mit Kalzium und Muskeln mit Magnesium zu versorgen”. Jedoch enthalte selbst dieses Wasser nur wenig Natrium, was aber gerade für Sportler eine wichtige Rolle spiele, die den Mineralstoff in größeren Mengen durch das Schwitzen verlieren. (mehr …)

Energy-Drinks schädlich für die Gesundheit

Energy-Drinks stehen vor allem bei Jugendlichen hoch im Kurs. Doch so harmlos wie die Werbung verspricht sind die stark koffeinhaltigen Getränke nicht. In Kombination mit Alkohol und Drogen werden sie zu einem häufig unterschätzen Gesundheitsrisiko für Herz- und Kreislauf.

Energy-Drinks wie “Red Bull” und “Flying Horse” werden besonders gerne am Wochenende auf dem Weg zur Party von Jugendlichen konsumiert. Was viele nicht wissen – die koffeinhaltigen Getränke können sogar zum Kreislaufkollaps führen. (mehr …)

Guter Schinken kann auch billig sein

Schwarzwälder Schinken ist die beliebteste Sorte der Deutschen. Stiftung Warentest fand heraus, dass auch günstiger Schinken Qualität aufweist.

Stiftung Warentest hat 27 abgepackte rohe Schinken getestet. Dabei schnitten nicht etwa die Feinschmecker-Artikel am besten ab. Besonders Bio- und Discounterware wurde gut bewertet. Testsieger bei den Schwarzwälder Schinken ist der Tannenhof Bio. (mehr …)

Neuer Rekord bei Lebensmittelkontrollen

Seit über dreißig Jahren kontrolliert die Europäische Union mithilfe eines Schnellwarnsystems Lebensmittel. 2010 gab es einen neuen Rekord: Nie zuvor war vor so vielen auffälligen Waren gewarnt worden.

Die EHEC-Krise im Frühjahr diesen Jahres hat gezeigt, wie wichtig eine strenge Kontrolle der Lebensmittelkette ist. In der EU gibt es hierfür seit 1979 das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel (RASFF). Sobald auffällige Lebensmittel in der EU im Umlauf sind, können Mitgliedsstaaten über dieses System wichtige Informationen austauschen. Wenn nötig ist es ihnen so schnell möglich, Rückrufaktionen zu starten oder Importe an den Grenzen abzufangen. Laut der Europäischen Union gewinnt dieses Schnellwarnsystem zunehmend an Bedeutung.

Für 2010 konnte die Europäische Kommission einen neuen Rekord vermelden: Das EU-Schnellwarnsystem hat mehr Meldungen zu auffälligen Waren herausgegeben als je zuvor. Laut dem RASFF-Jahresbericht verzeichnete das Schnellwarnsystem im vergangenen Jahr 8582 Meldungen. Das ist im Vergleich zu 2009 ein Anstieg um acht Prozent. Damals lag die Anzahl der Meldungen noch unter 8000. Dieser Anstieg ist laut der Kommission weitgehend auf Zurückweisungen von Sendungen an den EU-Grenzen aufgrund der Verschärfung der Grenzkontrollen bei Lebensmitteln nichttierischen Ursprungs zurückzuführen.

„Der Jahresbericht 2010 für das RASFF ist ein weiterer Beweis der Wirksamkeit des Schnellwarnsystems für Lebens- und Futtermittel der EU. Wie die EHEC-Krise vor kurzem gezeigt hat, müssen die erforderlichen Informationen rasch verbreitet werden, damit die Behörden gefährliche Produkte vom Markt nehmen können, sobald sie ermittelt sind“, erklärte John Dalli, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherpolitik.

Dem RASFF-Bericht zufolge gingen 2010 insgesamt 576 Warnmeldungen und 1168 Informationsmeldungen ein. Zudem kam es zu 1552 Zurückweisungen an der Grenze. Zwei Drittel der Warnmeldungen betrafen Produkte, die in der EU hergestellt wurden. Die häufigsten Gefahren waren krankheitserregende Mikroorganismen, Schwermetalle, Allergene und Mykotoxine. Informationsmeldungen werden versandt, wenn ein Gefahr festgestellt wurde, jedoch kein sofortiges Handeln notwendig ist – etwa weil das Produkt in anderen Mitgliedsstaaten nicht vertrieben wird.

Angst vor Schmerzen machts noch schlimmer

Wissenschaftler haben den Zahnschmerz untersucht. Das Ergebis: Wer Angst davor hat, leidet noch viel mehr.

Das Wort Zahnschmerz allein verursacht ein unangenehmes Gefühl, selbst wenn man gerade gar keine hat. Es mag sein, dass dieses Unbehagen in der Vergangenheit auch bei Wissenschaftlern zuschlug, denn bis vor Kurzem wusste man aus der Forschung überraschend wenig über den Zahnschmerz. (mehr …)

Immer mehr Deutsche internetsüchtig

Surfen, Facebook, Chatten – für rund 560.000 Deutsche ist das nicht nur eine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Sucht. Laut einer vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Studie sind ein Prozent der 14- bis 64-Jährigen internetsüchtig, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, am Montag in Berlin mitteilte.

4,6 Prozent der Deutschen zwischen 16 und 64 Jahren – das entspricht 2,5 Millionen Menschen – würden mit Blick auf ihr Verhalten als “problematische Internetnutzer” betrachtet, sagte die Drogenbauftragte. (mehr …)