Kategorie: Bildung

Der andere Blickwinkel

Mit meinem heutigen Surftipp möchte ich Euch mal wieder etwas Anspruchsvolleres zumuten, nämlich die amerikanische Adresse von Freedocumentaries.org.

Der Name lässt schon in etwa erahnen, um was es hier geht: eine Sammlung von Filmen, genauer gesagt Dokumentationen, die man sich entweder direkt auf der Site ansehen oder sich auch herunterladen kann. Die Inhalte sind sehr vielfältig, allerdings haben sie alle eines gemeinsam – sie widmen sich fast ausschließlich Themen, die in den Medien bereits ausführlich behandelt wurden und stellen dabei oftmals eine recht eigenwillige Interpretation der Ereignisse dar. Beliebte Themen sind beispielsweise der 11. September, die Klimaerwärmung oder sonstige politische Themen jeglicher Art. Natürlich finden sich in der Videosammlung auch diverse Werke, eindeutig irgendwelchen Verschwörungstheoretikern zuzuordnen sind.

Die Macher von Freedocumentaries.org sehen ihre Sammlung als Beitrag zur demokratischen Meinungsbildung und als Gegenpol zur ansonsten einseitigen Darstellungsweise der etablierten Medien:

„At freedocumentaries.org we strongly believe that in order to have a true democracy, there has to be a free flow of easily accessible information. Unfortunately, many important perspectives, opinions, and facts never make it to our televisions or cinemas (you can watch movies in our media category if you want to know why).“

Auch wenn manche Filme recht fragwürdige Botschaften vermitteln und oftmals weder klar ist, wer sie produziert hat noch ob die dargestellten Inhalte wirklich authentisch sind und damit die Kriterien für eine echte Dokumentation erfüllen, findet Ihr auf Freedocumentaries.org trotz allem einen beeindruckenden Fundus an Videos, die durchaus sehenswert sind.

Freedocumentaries.org

Screenshot
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Der Netzperlentaucher

Es gibt ja verschiedene Lerntechniken, mit denen man sich neuen Lernstoff aneignen kann. Jeder muss für sich selbst entscheiden, welche Technik ihm oder ihr am besten hilft. Ich persönlich fand die Karteikartentechnik immer die beste: Man schreibt eine Frage auf eine Seite der Karteikarte und die Antwort auf die andere. Das funktioniert sehr gut beispielsweise  bei Vokabeln. Diese Karteikarten geht man dann nacheinander durch und kontrolliert sich dabei selbst oder lässt sich von jemand anderen abfragen.

Dieses an sich sehr bewährte System haben die Macher von Cobocards auf wie ich finde sehr geniale Art und Weise weiter entwickelt und stellen es kostenlos als Webapplikation zur Verfügung. Es ist lediglich eine Anmeldung erforderlich, damit man die vielfältigen Funktionen nutzen kann.

Und was bietet Cobocards denn nun an Funktionen? Ich möchte sie hier einmal kurz aufzählen:

  • Zunächst einmal könnt Ihr dort Eure individuellen Karteikarten online erstellen. Dabei ist sogar das Einfügen von Grafiken und Formeln kein Problem. Diese Karten können dann auch ausgedruckt werden, damit Ihr sie auch unterwegs, zum Beispiel auf dem Weg zur Schule oder Uni, dabeihaben könnt.
  • Ein großer Vorteil von Cobocards:  Ihr könnt im Team arbeiten. Das heißt, Ihr könnt die Arbeit der Kartenerstellung unter Mehreren aufteilen; die fertigen Karten stehen dann aber allen Eurer Lerngruppe zur Verfügung. Damit hat jeder Einzelne weniger Arbeit.
  • Das Lernen an sich kann dann entweder jeder für sich durchführen oder Ihr fragt Euch gegenseitig ab. Dieses gegenseitige Abfragen ist mit Cobocards natürlich auch über große Entfernungen möglich.
  • Es gibt eine komfortable Kartenverwaltung, in der Ihr sofort sehen könnt, welche Karten Ihr bereits beherrscht und wieviel Arbeit noch vor Euch liegt.
  • Bei technischen Fragen zu Cobocards könnt Ihr im angeschlossenen Forum schnell Hilfe finden.

Ich finde das Prinzip von Cobocards sehr pfiffig und auch gut umgesetzt. Vor allem die Möglichkeit der Teamarbeit auch über größere Entfernungen hinweg ist ein großes Plus. Nichtsdestotrotz wird Cobocards gemeinsame Lernabende im „real life“ nicht vollkommen ersetzten können. – Allein schon wegen der fehlenden Möglichkeit, direkt in eine spontane Fete überzugehen …

Die Mondlandung – Wahrheit oder Schwindel?

Als Neil Armstrong am 20. Juli 1969 den Mond betrat, konnten Millionen von Fernsehzuschauern weltweit dieses historische Ereignis live am Bildschirm mitverfolgen. Die Welt war fasziniert und begeistert angesichts dieser sensationellen technischen Meisterleistung. Doch nach und nach kamen Zweifel an der Echtheit der Filmaufnahmen auf. Eine Vielzahl von Fachleuten und selbsternannten Experten behaupteten, die gezeigten Bilder enthielten zahlreiche Unstimmigkeiten und Hinweise darauf, dass das Filmmaterial massiv manipuliert wurde. Einige gingen sogar so weit zu behaupten, die Mondlandung hätte nie wirklich stattgefunden und die Filmaufnahmen wären in einem geheimen Filmstudio in der Wüste von Nevada entstanden.

Natürlich kann man diese Zweifler einfach als verrückte Spinner oder neurotische Verschwörungstheoretiker abtun. Aber einige Ihrer Argumente lassen einen doch irgendwie ins Grübeln kommen. Zum Beispiel diese hier: (mehr …)