Vor einiger Zeit hatte ich ja bei Andreas von Rabattjagd24 bei einem Gewinnspiel mitgemacht. Und, unglaublich: Ich habe ein Sony Ericsson Handy gewonnen! Heute ich das Päckchen angekommen; auf dem Bild unten könnt Ihr sehen, was drin war.
Prima, dann habe ich ja wieder ein neues Spielzeug Der Dank dafür geht an Andreas und natürlich mobilfunk-flatrates.de, den freundlichen Sponsor.
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So. Irgendwie wird es Zeit, dass ich blogmäßig mal wieder in die Puschen komme. Seit unserem Umzug ist internettechnisch absoluter Notstand angesagt, weil mein Provider (nein, ich schreibe den Namen hier jetzt nicht, es ist wahrscheinlich bei allen das selbe Drama) es nicht schafft, meinen Telefon-/Internetanschluss zu legen geschweige denn zu schalten. Momentan halte ich mich lediglich mit dem FONIC Surfstick über Wasser. Das ist aber auch nicht so toll und auf Dauer auch ziemlich teuer.
Genug gejammert – auf geht’s zu meinem heutigen Surftipp! Ich möchte Euch heute eine ganz nette Geschenkidee vorstellen, die, auch abseits aller Klischees, wohl eher bei Männern auf Begeisterung stoßen wird. Es geht um – Bier. Besser gesagt um Bieretiketten, nicht um das Getränk an sich.
Auf BeerStickr könnt Ihr nämlich ein individuelles Bieretikett kreieren und Euch dann einen Satz davon zuschicken lassen. Dabei stehen Euch mehrere Designs zur Verfügung, die Ihr als Vorlage nutzen und Euren eigenen Text einsetzen könnt. Ihr könnt das Etikett aber auch komplett selbst designen. So entsteht ganz schnell beispielsweise „Mannis Feierabendbier“ für den passionierten Couch-Potato oder „Der Henkerschluck“ zum Junggesellenabschied. Mit diesen Stickern überklebt Ihr einfach die Etiketten der Originalflasche. – Fertig.
Die Biersticker gibt es in Sätzen zu je sechs oder 24 Stück. Sie bestehen jeweils aus sechs beziehungsweise 24 Etiketten und die gleiche Anzahl an sogenannten CapStickrs, Aufkleber, die auf den Kronkorken geklebt werden. Die Preise sind meiner Meinung nach in Ordnung: Das Sechser-Set kostet € 5,99, das große 24-er-Set gibt es für € 9,99.
Irgendwie ist das eine ganz witzige Geschenkidee. Zumindest für Leute, die gerne Bier trinken. Für Wein wird es so etwas sicherlich auch geben, muss ich nur mal suchen gehen.
Henning und Paddy sind schon zwei echte Originale. Und sie haben Eines mit vielen anderen Menschen gemeinsam: eine Begeisterung für alte Fernsehsendungen und den nostalgischen Blick zurück in die mediale Vergangenheit. Ach ja, damals war die Welt noch in Ordnung: Die Anzahl der Fernsehsender war übersichtlich, die wöchentlichen Fernseh-Highlights hießen Dallas, Denver, Knight Rider oder Baywatch und am Samstag Abend versammelte sich die ganze Familie bei den großen Shows der öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsmonopolisten.
Doch zurück zu Henning und Paddy. Sie sind die Macher von retro-tv, einer Videoreihe, in der die beiden die alte deutsche Fernsehwelt auf sehr unterhaltsame Art und Weise wieder aufleben lassen. Insgesamt sieben Folgen gibt es bereits zu sehen. Aufhänger ist jeweils eine alte Ausgabe der HÖRZU, deren Programm Henning und Paddy als Startpunkt für ihre mediale Zeitreise hernehmen. In den rund zehn Minuten langen Videos von retro-tv finden sich original Fernsehausschnitte der damals aktuellen Filme und Serien, und so manches Mal entschlüpft dem Zuschauer dabei ein unbewusstes „Ach ja …“. Ausgeschmückt werden die Sendungen durch zusätzliche Infos oder Anekdoten aus den entsprechenden Jahren. So erfährt man beispielsweise, dass ein Videorekorder im Jahre 1982 rund stolze 1.500 DM gekostet hat oder dass der Schauspieler Larry Hagman auf Grund überhöhter Gagenforderungen fast aus der Serie Dallas rausgeflogen wäre.
retro-tv ist ein echter Geheimtipp für Retro-Fans. Neben den Videos findet Ihr auf der Seite noch ein paar weitere Infos aus dem entsprechenden Jahr, wie etwa die damaligen Topsongs der Hitparaden oder neu gestartete Kinofilme. Ich hoffe, dass Henning und Paddy noch möglichst viele Folgen von retro-tv online stellen und uns noch so manches „Ach ja“-Erlebnis bescheren.
Ich glaube, ich befinde mich gerade (mal wieder) in einer postpubertären Spielphase, denn mein heutiger Surftipp ist schon wieder ein ziemlich sinn-, wenn auch nicht reizloses kleines Browserspielchen. Vielleicht liegt es aber auch nur einfach daran, dass ich momentan so viele andere Sachen im Kopf habe, dass ich mich auf anspruchvollere Netzinhalte einfach nicht einlassen kann. Ich nutze das Internet momentan hauptsächlich zur Entspannung, und dann kommt nun einmal so etwas dabei heraus.
Da Ihr jetzt sicherlich fast vor Spannung aus der Hose springt, will ich das Ganze hier nicht künstlich in die Länge ziehen. Trotzdem vorweg vielleicht ein paar Worte über den Menschen, der dieses Webprojekt kreiert hat: Er heißt Yugo Nakamura, wohnt in Tokyo und arbeitet als „creative director, designer and engineer“. Er hat sich während seines Berufslebens kontinuierlich vom Techniker zum Designer und Künstler entwickelt und arbeitet jetzt schwerpunktmäßig im Bereich des interaktiven Designs, unter anderem im Internet. Er scheint hier auch einigermaßen erfolgreich zu sein; zumindest lassen die zahlreichen gewonnenen Awards darauf schließen.
Und da Nakamura wie die meisten Männer seinen Spieltrieb erhalten hat, erschafft er gelegentlich auch mal etwas vollkommen Sinloses, das aber trotzdem Spaß macht. Wie zum Beispiel schwarze Bälle, die auf dem Bildschirm entstehen, nach unten fallen und dann miteinander interagieren. Nichts anderes passiert nämlich auf yugop.com. Ihr als Spieler, oder – vielleicht besser gesagt – als interaktiver Partner könnt lediglich einzelne Bälle packen, umherschieben und sehen, was passiert. Jedenfalls im „Automatic“-Modus. Zusätzlich gibt es nämlich auch noch es noch den Modus „Semi-Automatic“ (Schaltflächen oben links), bei dem Ihr selbst durch Drücken der Maustaste die Größe der entstehenden Bälle festlegen könnt.
Klingt nicht sehr aufregend, aber irgendwie muss man es gesehen haben, um den Reiz der Geschichte zu verstehen. Aber vielleicht geht es mir auch nur alleine so, dann entschuldigt bitte die Störung …
Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Spielerei. Mein heutiger Webtipp ist ein kleines Browserspiel mit dem Namen FlyGuy. Das optisch nicht sehr spektakuläre und im schwarz-weißen Comicstil gehaltene Spiel hat zweifellos einen speziellen Charme, der vielleicht gerade aus dessen Einfachheit entsteht.
Um was geht es dabei? Im Prinzip nur um einen Herren im etwas fortgeschrittenen Alter, der sich beim Warten an der Bushaltestelle langweilt und den Ihr mit Hilfe der Pfeiltasten in die Luft erheben und dort ein wenig hin- und herschweben lassen könnt. Dabei trefft Ihr die eine oder andere wunderliche Figur, die ebenfalls sinnlos dort herumfliegt. So ergeben sich ganz witzige Szenen und mehr oder weniger sinnlose Aktionen.
Es geht bei FlyGuy nicht darum, Punkte zu sammeln oder eine Aufgabe zu erfüllen. Das Spiel hat kein eigentliches Ziel – ausser Spaß zu machen und Euch ein wenig Eurer wertvollen Zeit zu stibitzen …