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	<title>KI Archive - Netzperlentaucher</title>
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	<description>News die die Welt bewegen</description>
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	<title>KI Archive - Netzperlentaucher</title>
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		<title>Wie KI-Suchmaschinen verändern, was wir im Internet finden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2026 15:52:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jahrzehntelang funktionierte die Suche im Internet nach einem erstaunlich stabilen Prinzip. Man gab einige Begriffe in ein Suchfeld ein und erhielt eine Liste mit Webseiten, die vermutlich zur Anfrage passten. Danach begann die eigentliche Arbeit: Treffer öffnen, Texte überfliegen, Quellen vergleichen und aus mehreren Fundstellen die gewünschte Antwort zusammensetzen. Dieses Modell verändert sich gerade grundlegend. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Jahrzehntelang funktionierte die Suche im Internet nach einem erstaunlich stabilen Prinzip. Man gab einige Begriffe in ein Suchfeld ein und erhielt eine Liste mit Webseiten, die vermutlich zur Anfrage passten. Danach begann die eigentliche Arbeit: Treffer öffnen, Texte überfliegen, Quellen vergleichen und aus mehreren Fundstellen die gewünschte Antwort zusammensetzen. Dieses Modell verändert sich gerade grundlegend. Immer häufiger steht über oder anstelle der klassischen Trefferliste eine von künstlicher Intelligenz formulierte Antwort. Auch KI-Assistenten können inzwischen aktuelle Informationen aus dem Internet suchen und die Ergebnisse direkt in einer verständlichen Zusammenfassung präsentieren. Google baut generative KI immer stärker in seine Suche ein, während Dienste wie ChatGPT Websuche und Gespräch miteinander verbinden. Für Nutzer ist das bequem. Statt zehn Webseiten zu besuchen, reicht möglicherweise eine einzige Frage. Gleichzeitig verändert sich dadurch aber etwas, das für das offene Internet bisher selbstverständlich war: Zwischen der Suchanfrage und der Information liegt plötzlich eine zusätzliche Instanz, die nicht nur sortiert, sondern bereits interpretiert.</p>



<span id="more-1215"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Von Suchbegriffen zu vollständigen Fragen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klassische Suchmaschinen haben eine eigene Sprache hervorgebracht. Wer wissen wollte, warum Tomaten im Garten schwarze Flecken bekommen, tippte vielleicht „Tomaten schwarze Flecken Ursache“ ein. Eine KI-Suche kann dagegen mit einer ganz normalen Frage umgehen: „Warum bekommen meine Tomaten unten schwarze Stellen, obwohl ich sie regelmäßig gieße?“ Die Suchanfrage wird dadurch genauer, ohne komplizierter zu werden. Nutzer können Hintergründe ergänzen und anschließend nachfragen, ohne wieder bei null anzufangen. Aus einer einzelnen Suche entsteht ein Gespräch. Das ist mehr als eine kosmetische Veränderung. Wer mit einer Suchmaschine in vollständigen Sätzen spricht, formuliert häufig wesentlich genauer, was er eigentlich wissen möchte. Gleichzeitig kann das System Rückfragen, Zusammenhänge und frühere Aussagen berücksichtigen. Die Grenze zwischen Suchmaschine und digitalem Assistenten wird dadurch zunehmend unscharf.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Antwort kommt vor der Quelle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der größte Unterschied zeigt sich jedoch nach der Suche. Früher präsentierte eine Suchmaschine in erster Linie mögliche Quellen. Heute versucht KI zunehmend, daraus bereits eine fertige Antwort zu erstellen. Wer beispielsweise nach den Vor- und Nachteilen einer Wärmepumpe fragt, erhält nicht nur Links zu Energieberatern, Herstellern, Behörden und Medien. Eine KI kann die wichtigsten Argumente zusammenfassen, Unterschiede erklären und anschließend Quellen nennen, aus denen die Informationen stammen. Für einfache Wissensfragen ist das ausgesprochen angenehm. Die Antwort erscheint, ohne dass mehrere Webseiten geöffnet werden müssen. Genau darin steckt allerdings auch eine grundlegende Verschiebung. Die Quelle wird vom eigentlichen Ziel der Suche zu einem Beleg im Hintergrund. Viele Nutzer werden sie nur noch öffnen, wenn sie zusätzliche Details benötigen oder eine Aussage überprüfen möchten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Suchen wird dadurch schneller, aber nicht automatisch besser</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitersparnis gehört zu den größten Vorteilen dieser neuen Form der Internetsuche. Für eine Frage, die früher mehrere Suchanfragen und zahlreiche geöffnete Browser-Tabs erforderte, kann heute eine zusammengefasste Antwort genügen. Besonders hilfreich ist das bei Themen, bei denen Informationen über viele Quellen verteilt sind. Eine KI kann beispielsweise verschiedene Möglichkeiten gegenüberstellen, Fachbegriffe erklären oder eine längere Recherche zunächst auf die wichtigsten Punkte reduzieren. Das bedeutet jedoch nicht, dass jede automatisch erzeugte Antwort besser ist als die klassische Suche. Geschwindigkeit und Genauigkeit sind zwei unterschiedliche Eigenschaften. Eine überzeugend formulierte Zusammenfassung kann Fehler enthalten, Zusammenhänge vereinfachen oder eine ungeeignete Quelle zu stark gewichten. Gerade weil eine fertige Antwort so bequem wirkt, besteht die Gefahr, dass sie weniger kritisch geprüft wird als eine Liste unterschiedlicher Webseiten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-scaled.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="585" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-1024x585.jpg" alt="Wie KI-Suchmaschinen verändern, was wir im Internet finden auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1219" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-1024x585.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-300x171.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-768x439.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-1536x878.jpg 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-79519-2048x1170.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die Internetsuche wird schneller</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Künstliche Intelligenz muss Informationen zusammensetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Suchmaschine konnte sich traditionell darauf beschränken, Webseiten zu finden und zu sortieren. Generative KI geht einen Schritt weiter. Sie muss aus gefundenen Informationen einen neuen Text formulieren. Dabei entscheidet das System zwangsläufig, welche Aspekte wichtig sind, welche zusammengehören und welche weggelassen werden können. Das ähnelt in gewisser Weise der Arbeit eines Menschen, der mehrere Quellen liest und anschließend eine Zusammenfassung schreibt. Der entscheidende Unterschied liegt in Geschwindigkeit und Größenordnung. Eine KI kann solche Vorgänge innerhalb weniger Sekunden durchführen. Trotzdem bleibt das grundlegende Problem dasselbe: Eine Zusammenfassung ist niemals identisch mit den ursprünglichen Quellen. Sie ist bereits eine Interpretation. Je komplexer oder umstrittener ein Thema ist, desto wichtiger wird deshalb die Frage, welche Quellen berücksichtigt wurden und wie zuverlässig sie sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine überzeugende Antwort kann trotzdem falsch sein</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Generative KI besitzt eine Eigenschaft, die bei der Informationssuche besondere Aufmerksamkeit verdient: Sie kann sprachlich sehr sicher wirken, obwohl einzelne Angaben falsch oder unvollständig sind. Dieses Problem wird häufig mit dem Begriff Halluzination beschrieben. Moderne Suchfunktionen verringern das Risiko, indem sie aktuelle Informationen aus dem Internet abrufen und Quellen angeben. Vollständig beseitigt ist es dadurch jedoch nicht. Eine Quelle kann falsch verstanden, eine Zahl aus dem falschen Zusammenhang übernommen oder eine Lücke mit einer plausibel klingenden Annahme gefüllt werden. Bei der klassischen Suche war eine schlechte Quelle häufig schon an ihrer Website erkennbar. Bei einer KI-Antwort verschmelzen Informationen aus verschiedenen Quellen dagegen zu einem einheitlich klingenden Text. Für Nutzer wird es dadurch umso wichtiger, bei wichtigen Fragen nicht nur auf die Formulierung der Antwort zu vertrauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen werden deshalb wichtiger und unsichtbarer zugleich</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf den ersten Blick könnte man erwarten, dass Quellen bei KI-Suchen an Bedeutung verlieren. Tatsächlich passiert etwas Widersprüchliches. Für den Nutzer werden sie weniger sichtbar, weil die gesuchte Information bereits in der Antwort steht. Für die Qualität des Systems werden gute Quellen gleichzeitig noch wichtiger. Eine KI kann nur dann zuverlässig aktuelle Informationen liefern, wenn sie auf hochwertige und passende Inhalte zugreifen kann. Deshalb versuchen Suchanbieter zunehmend, Quellen direkt an einzelnen Aussagen oder Antwortabschnitten kenntlich zu machen. Wer eine wichtige Information überprüfen möchte, kann so weiterhin zur ursprünglichen Webseite gelangen. Entscheidend wird allerdings sein, ob Nutzer diese Möglichkeit tatsächlich verwenden. Bei einer Wetterfrage wird vermutlich kaum jemand jede Quelle öffnen. Bei medizinischen, rechtlichen oder finanziellen Entscheidungen wäre eine ungeprüfte Zusammenfassung dagegen deutlich problematischer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Webseiten konkurrieren plötzlich nicht mehr nur um Rangplätze</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Betreiber von Internetseiten verändert KI-Suche die Spielregeln erheblich. Bisher bestand ein wichtiges Ziel darin, möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu erscheinen. Ein guter Rang brachte Besucher auf die eigene Website, auf der sie anschließend Artikel lasen, Produkte betrachteten oder Werbung sahen. Wenn die Suchmaschine die entscheidende Information bereits selbst zusammenfasst, kann ein Nutzer seine Frage beantworten, ohne die Quelle überhaupt zu besuchen. Dieses Verhalten wird häufig als Zero-Click-Suche bezeichnet und existierte bereits lange vor generativer KI, etwa durch Wetteranzeigen, Wörterbuchdefinitionen oder hervorgehobene Antwortboxen. KI kann diesen Effekt jedoch deutlich ausweiten. Eine ausführliche Erklärung, für die früher mehrere Treffer geöffnet wurden, kann nun direkt innerhalb der Suchoberfläche erscheinen. Für Informationsseiten stellt sich deshalb zunehmend die Frage, wie wertvoll ein guter Platz in einer KI-Antwort ist, wenn daraus nicht zwangsläufig ein Besuch entsteht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="585" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-1024x585.jpg" alt="Wie KI-Suchmaschinen verändern, was wir im Internet finden auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1218" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-1024x585.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-300x171.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-768x439.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-1536x878.jpg 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-387854-2048x1170.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vielleicht lohnt sich der Betrieb von Webseiten bald nicht mehr</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Das offene Internet braucht trotzdem Inhalte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Entwicklung führt zu einem interessanten Widerspruch. KI-Suchsysteme benötigen hochwertige Webseiten, um aktuelle und spezielle Informationen zu finden. Gleichzeitig könnten sie dazu beitragen, dass weniger Menschen diese Webseiten direkt besuchen. Für große Plattformen mag ein Rückgang einzelner Klicks verkraftbar sein. Kleine Fachseiten, Blogs oder unabhängige Medien finanzieren ihre Inhalte jedoch häufig über Werbung, Abonnements, Verkäufe oder andere Einnahmen, die einen tatsächlichen Besuch voraussetzen. Wenn Informationen zunehmend direkt von Suchsystemen aufbereitet werden, muss langfristig geklärt werden, wie das Verhältnis zwischen Suchanbietern und den Produzenten dieser Informationen aussehen soll. Ein Internet, in dem niemand mehr originale Inhalte erstellt, könnte schließlich auch von künstlicher Intelligenz nicht sinnvoll durchsucht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Originalität könnte dadurch wieder wertvoller werden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig eröffnet die neue Suche interessante Chancen für kleinere Webseiten. Allgemeine Texte, die lediglich bereits bekannte Informationen noch einmal zusammenfassen, lassen sich von einer KI besonders leicht ersetzen. Schwieriger wird es bei Inhalten, die etwas Eigenes bieten: persönliche Erfahrungen, Messungen, Interviews, lokale Informationen, technische Tests, detaillierte Anleitungen oder originales Bildmaterial. Eine Such-KI kann solche Informationen zusammenfassen, muss sie aber zunächst irgendwo finden. Je mehr allgemeines Wissen direkt beantwortet wird, desto wertvoller könnten deshalb Quellen werden, die tatsächlich neue Informationen erzeugen. Für Webseiten bedeutet das möglicherweise eine Rückkehr zu einem sehr ursprünglichen Gedanken des Internets: Wer etwas Besonderes weiß, beobachtet oder ausprobiert hat, besitzt einen Informationswert, den keine automatische Textproduktion aus dem Nichts erzeugen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auch die Suchmaschinenoptimierung muss sich verändern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Über viele Jahre entwickelte sich rund um Suchmaschinen eine eigene Branche. Texte wurden auf bestimmte Suchbegriffe ausgerichtet, Überschriften optimiert und Inhalte so strukturiert, dass Suchmaschinen ihr Thema möglichst gut erkennen konnten. Diese Regeln verschwinden nicht plötzlich. KI-Systeme müssen ebenfalls verstehen, worum es auf einer Seite geht und ob deren Informationen glaubwürdig sind. Trotzdem dürfte sich der Schwerpunkt verschieben. Wer ausschließlich darauf optimiert, für eine bestimmte Wortkombination weit oben zu erscheinen, denkt möglicherweise zu eng. KI-Suchen arbeiten stärker mit vollständigen Fragen, Bedeutungszusammenhängen und konkreten Informationsbedürfnissen. Gute Inhalte müssen deshalb nicht nur ein Schlüsselwort enthalten, sondern tatsächlich eine brauchbare Antwort liefern. Gleichzeitig gewinnt eine klare Struktur an Bedeutung, weil Informationen leichter erkannt, eingeordnet und zitiert werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine einzige Suche kann mehrere klassische Suchvorgänge ersetzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders deutlich wird der Unterschied bei komplexen Aufgaben. Wer früher einen neuen Laptop kaufen wollte, suchte vielleicht zunächst nach geeigneten Prozessoren, anschließend nach Displaygrößen, Akkulaufzeiten und mehreren konkreten Modellen. Danach wurden Testberichte und Preisvergleiche geöffnet. Eine KI-Suche kann solche Anforderungen in einer einzigen Unterhaltung zusammenführen. Der Nutzer beschreibt Budget, Einsatzzweck und persönliche Prioritäten und kann anschließend einzelne Vorschläge genauer hinterfragen. Dasselbe funktioniert bei Reiseplanung, technischen Problemen oder dem Erlernen eines neuen Themas. Aus vielen einzelnen Suchanfragen entsteht ein fortlaufender Prozess. Das macht Recherche einfacher, kann aber auch dazu führen, dass Nutzer seltener zufällig auf Informationen stoßen, nach denen sie ursprünglich gar nicht gesucht hatten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gerade diese Zufallsfunde machten das Internet interessant</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die klassische Suche hatte nämlich eine Eigenschaft, die leicht unterschätzt wird. Man suchte nach einer Sache und fand unterwegs etwas völlig anderes. Ein ungewöhnlicher Seitentitel führte zu einem Blog, dort befand sich ein Link zu einer weiteren Seite und eine halbe Stunde später war man weit vom ursprünglichen Thema entfernt. Nicht jede dieser Reisen war produktiv, aber viele interessante Internetfunde entstanden genau so. Eine perfekt formulierte KI-Antwort verkürzt diesen Weg. Sie liefert möglicherweise effizienter das gewünschte Ergebnis, reduziert aber gleichzeitig die Zahl der Umwege. Damit könnte die Suche zielgerichteter und das Internet subjektiv kleiner werden. Wer nur noch Antworten erhält, begegnet seltener den Seiten, Menschen und Ideen, aus denen diese Antworten entstanden sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Personalisierung kann Antworten noch individueller machen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Künftige Suchsysteme müssen außerdem nicht jedem Nutzer dieselbe Antwort präsentieren. Schon klassische Suchmaschinen berücksichtigen beispielsweise Standort, Sprache und Suchkontext. Ein KI-Assistent kann zusätzlich vorherige Fragen oder ausdrücklich mitgeteilte Vorlieben einbeziehen. Wer nach einem Urlaubsziel fragt und bereits erwähnt hat, mit kleinen Kindern zu reisen, benötigt andere Empfehlungen als ein alleinreisender Bergsteiger. Solche Anpassungen können die Qualität einer Suche erheblich erhöhen. Gleichzeitig wird dadurch noch schwerer nachvollziehbar, warum eine bestimmte Antwort entstanden ist. Zwei Menschen stellen möglicherweise dieselbe Frage und erhalten aufgrund ihres Kontextes unterschiedliche Empfehlungen. Das muss kein Problem sein, solange klar bleibt, dass es sich um eine personalisierte Auswahl und nicht um die einzig richtige Antwort handelt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-scaled.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="585" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-1024x585.jpg" alt="Wie KI-Suchmaschinen verändern, was wir im Internet finden auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1217" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-1024x585.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-300x171.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-768x439.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-1536x878.jpg 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2026/07/Firefly_Wie-KI-Suchmaschinen-veraendern-was-wir-im-Internet-finden-702657-2048x1170.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Der richtige Umgang mit der KI wird zu einer Schlüsselkompetenz</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Fähigkeit zum richtigen Fragen wird wichtiger</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Suchmaschinen haben uns beigebracht, komplexe Gedanken in wenige Schlagwörter zu zerlegen. KI dreht diesen Prozess teilweise wieder um. Je genauer ein Nutzer erklärt, was er wissen möchte, desto besser kann eine Antwort auf seine Situation zugeschnitten werden. Dadurch wird die Qualität einer Suche stärker von der Qualität der Frage abhängig. Wer lediglich „guter Fernseher“ eingibt, erhält zwangsläufig eine allgemeinere Antwort als jemand, der Bildschirmgröße, Raumhelligkeit, Budget und bevorzugte Nutzung beschreibt. Diese Fähigkeit wird häufig als Prompting bezeichnet, ist im Grunde aber nichts völlig Neues. Auch einem menschlichen Experten kann man nur dann eine wirklich gute Empfehlung entlocken, wenn man das eigene Problem verständlich beschreibt. KI-Suche macht diese alte Kommunikationsregel im digitalen Alltag wieder sichtbarer.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kritisches Suchen wird wichtiger als schnelles Finden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht verändert künstliche Intelligenz deshalb nicht nur Suchmaschinen, sondern auch unsere Vorstellung von Informationskompetenz. Lange Zeit bestand eine wichtige Fähigkeit darin, geeignete Suchbegriffe zu finden und aus einer Trefferliste vertrauenswürdige Seiten auszuwählen. In Zukunft könnte stärker die Prüfung einer bereits formulierten Antwort im Mittelpunkt stehen. Welche Quelle steckt dahinter? Ist die Information aktuell? Gibt es widersprechende Angaben? Handelt es sich um eine gesicherte Tatsache oder lediglich um eine Interpretation? Bei alltäglichen Fragen muss niemand jedes Detail überprüfen. Je größer jedoch die Folgen einer Entscheidung sind, desto weniger sollte eine einzige automatisch erzeugte Zusammenfassung genügen. Eine gute KI-Suche kann Recherche erheblich beschleunigen. Sie ersetzt aber nicht die Fähigkeit zu erkennen, wann eine Information wichtig genug ist, um genauer hinzusehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Suchmaschine und Antwortmaschine wachsen zusammen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung dürfte deshalb kaum zu einer vollständigen Ablösung klassischer Suchergebnisse führen. Für manche Fragen ist eine direkte Antwort ideal. Wer wissen möchte, wie spät es in Tokio ist oder was ein bestimmter Fachbegriff bedeutet, braucht keine lange Liste von Webseiten. Bei anderen Anliegen möchte man bewusst unterschiedliche Quellen, Angebote oder Meinungen sehen. Moderne Suchsysteme werden vermutlich zunehmend zwischen diesen Formen wechseln. Mal steht die fertige Antwort im Mittelpunkt, mal eine Auswahl geeigneter Quellen und häufig eine Mischung aus beidem. Google erweitert seine Suche bereits um generative Antworten und KI-Modi, während ChatGPT aktuelle Webinformationen mit Quellen in eine Unterhaltung einbinden kann. Damit ist die Entwicklung längst keine Zukunftsvision mehr, sondern Teil der gegenwärtigen Suche.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für das Netz beginnt damit eine neue Phase</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suchmaschine war immer eines der wichtigsten Tore zum Internet. Wer bestimmt, welche Informationen hinter diesem Tor sichtbar werden, besitzt erheblichen Einfluss darauf, was Menschen lesen und finden. Mit künstlicher Intelligenz verändert sich diese Rolle erneut. Die Suchmaschine zeigt nicht mehr nur den Weg zu Informationen, sondern wird zunehmend selbst zu deren Vermittler. Das kann das Internet einfacher, schneller und verständlicher machen. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass die eigentlichen Quellen weiter in den Hintergrund rücken und aus der Vielfalt des Netzes eine einzige glatt formulierte Antwort wird. Vielleicht wird es deshalb umso wichtiger, gelegentlich nicht bei der Zusammenfassung stehenzubleiben. Denn so hilfreich eine gute Antwort auch sein mag: Die interessantesten Perlen des Internets liegen noch immer dort, wo Menschen etwas Eigenes zu erzählen, zu zeigen oder herauszufinden haben.</p>
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		<title>Maschinen als Begleiter</title>
		<link>https://netzperlentaucher.de/maschinen-als-begleiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2019 20:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
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		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der digitalen Revolution haben wir viel zu verdanken. Wir umgeben uns mit immer mehr Technik. Der Smart-TV zeigt, dank Internetanschluss nicht nur das Fernsehprogramm, das Smartphone kann viel mehr, als telefonieren und im Smarthome stehen die Dinge, die dem Internet of things den Namen geben. Eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln macht deutlich, dass wir [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der digitalen Revolution haben wir viel zu verdanken. Wir umgeben uns mit immer mehr Technik. Der Smart-TV zeigt, dank Internetanschluss nicht nur das Fernsehprogramm, das Smartphone kann viel mehr, als telefonieren und im Smarthome stehen die Dinge, die dem Internet of things den Namen geben. Eine Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln macht deutlich, dass wir heute mehr und lieber Zeit mit unseren elektronischen Begleitern verbringen, als mit anderen Menschen. Jemanden anzurufen gilt mittlerweile als unhöflich. Man schreibt eine Nachricht, oder ein Mail und erwartet sich umgehend eine Antwort. So lästig die moderne Form der Kommunikation auch sein kann, es gibt noch viele andere Bereiche, in denen moderne Technik uns begleitet.</p>



<span id="more-819"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Es wird leichter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">War es irgendwann in der Geschichte der Menschheit, das Rad, das eine große Erleichterung mit sich brachte, so sind die Erfindungen, die unser Leben vereinfachen sollen, heute meist elektronische Weiterentwicklungen. Wir wärmen unser Essen bequem in der Mikrowelle und kochen mit Induktionsenergie. Unsere Autos halten selbstständig die Spur und den Abstand zum Vordermann. Satellitennavigation und Internet ermöglichen überall auf der Welt eine genaue Standortbestimmung. Smartphones werden kabellos geladen und sogar Kaffemaschinen sind mit einem Touchscreen zur einfachen Bedienung ausgestattet. Alexa und Siri hören auf unsere Stimme und auch in anderen Bereichen wird die Bedienung der elektronischen Geräte immer einfacher. Dank der ständigen Weiterentwicklung wird unser Leben mit jedem neuen Gerät noch ein Stück leichter.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="546" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2019/06/cybernetics-4219408_1920-1024x546.jpg" alt="Maschinen als Begleiter auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-826" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cybernetics-4219408_1920-1024x546.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cybernetics-4219408_1920-300x160.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cybernetics-4219408_1920-768x410.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cybernetics-4219408_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Den Roboter kennt man heute als einfache Maschine, die stationär ständig dieselben Arbeitsschritte erledigt</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Kehrseite</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Allerdings hat die zunehmende Digitalisierung auch ihre negativen Seiten. Sprachsteuerung steigert den Komfort, aber Kritiker merken an, dass die Geräte uns potentiell ausspionieren. In allen Lebenssituationen hinterlassen wir eine Gigabyte-schwere Datenspur, der die großen Konzerne mit Interesse folgen. Maßgeschneiderte Werbung scheint auf jeder Website auf und auch unser Posteingang spiegelt wider, für wen wir zur passenden Zielgruppe gehören. Was wir im Internet suchen, welche Seiten wir besuchen und welche Artikel wir uns in Onlineshops ansehen führt zu einer Flut an Werbung und Bannern, die uns auf allen Medien erreichen. Mit jedem Angebot, das wir kostenlos nutzen, geben wir auch Informationen aus der Hand. Dir Datenschutzgrundverordnung der EU regelt das zwar, in der Praxis sind aber neben nervigen Cookie-Nachfragen, keine Effekte zu erkennen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Positiv sehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a rel="noreferrer noopener" aria-label="In dem Artikel Mensch vs Maschine (öffnet in neuem Tab)" href="https://blog.betway.com/de/casino/mensch-vs-maschine-wer-gewinnt-den-kampf/" target="_blank">In dem Artikel Mensch vs Maschine</a> werden die unterschiedlichen Lebensbereiche genannt, in denen heute bereits Maschinen eingesetzt werden. Dabei wird in erster Linie auf moderne Assistenten aus der Robotik, oder KI, der künstlichen Intelligenz eingegangen. Tatsächlich leben wir aber seit Jahrzehnten mit den verschiedenen Maschinen zusammen. Motorisierte Fahrzeuge, mit denen wir uns bewegen, Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und natürlich PC´s und Smartphones sind schon lange integraler Bestandteil unseres Lebens. Die Maschinen, die wir heute kennen stehen entweder still, wie beispielsweise der Kühlschrank, oder die Waschmaschine, oder werden von einem Menschen gesteuert. Heute erleben wir den Wandel, dass Maschinen damit anfangen, sich autonom zu bewegen. Roboter, die entlang von Magnetstreifen im Boden, oder farblichen Markierungen durch ein Lager fahren, autonom fahrende Autos und Bahnen und in ausgefallenen Restaurants auch elektronische Kellner, die Essen und Getränke liefern.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2019/06/robot-2587571_1920-1024x683.jpg" alt="Maschinen als Begleiter auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-825" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robot-2587571_1920-1024x683.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robot-2587571_1920-300x200.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robot-2587571_1920-768x512.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robot-2587571_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Verschiede Prototypen sind schon heute im Einsatz um zu erproben, wie die Maschinen als Begleiter der Menschen funktionieren</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Bewegte Technik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die, sich bewegende Technik in Kombination mit Sensoren und einem gewißen Maß an künstlicher Intelligenz, ergibt mächtige Systeme, die in der Lage sind, Menschen zu unterstützen. Haushaltshilfen, oder Krankenpfleger könnten schon bald elektronische Unterstützung bekommen. Überwachung und Reaktion auf bestimmte Ereignisse sind für einen Computer kein Problem. Solche Aufgaben können die elektronischen Gehirne über Stunden, oder sogar Tage erfüllen, ohne auch nur einen Moment unaufmerksam zu sein. Das macht sie zu wertvollen Helfern, wenn es um die Krankenpflege geht. Die Roboter können dem Menschen bei Aufgaben im Alltag helfen und erkennen ungewöhnliche Situationen. In vielen Berufen werden in nächster Zeit also auch elektronische Kollegen die Arbeit aufnehmen. Anfangs werden diese Roboter sicherlich nur einfache Hilfstätigkeiten übernehmen können, aber die Technik entwickelt sich ungebremst weiter. </p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="719" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2019/06/cpu-447483_1920-1024x719.jpg" alt="Maschinen als Begleiter auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-823" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cpu-447483_1920-1024x719.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cpu-447483_1920-300x211.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cpu-447483_1920-768x540.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/cpu-447483_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Der Microchip ist heute Standard. Leistungsfähige Prozessoren, die unseren Computern mehr Leistung geben, als manchem Großrechner</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Ethik als Hemmschuh</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer sich mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandersetzt wird über kurz, oder lang auf das Thema Ethik stoßen. Ganz banal beginnt es bei der Frage, ob die Menschen erkennen müssen, wenn sie mit einer Maschine sprechen, oder nicht. Viele Dienstleister bieten einen Chat als Kommunikationskanal an. Hier kann man viel Personal sparen, wenn man versucht die Kunden durch einen Chatbot betreuen zu lassen. Zumindest bis das konkrete Anliegen herausgearbeitet ist kann so ein Chatbot charmant und gut gelaunt 24 Stunden pro Tag arbeiten. Ist es aber ethisch verwerflich, wenn der Kunde das Gefühl bekommt, mit einem Menschen zu chatten? Diese banale Frage ist bereits schwierig zu beantworten. Wie aber beantwortet man Fragen zu den Rechten solcher künstlich intelligenten Wesen, bzw. Maschinen. Data, der Offizier in der Serie Startrack, hat als Android übermenschliche Fähigkeiten, aber keine Emotionen. Trotzdem entwickelt sich der Charakter im Laufe der Serie und verhält sich oft sehr menschlich. In <a href="https://www.imdb.com/title/tt0708814/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="einer Folge  (öffnet in neuem Tab)">einer Folge </a>baut er einen Androiden nach seinem Vorbild und sieht sich einer Ethik-Kommision gegenüber, die ihm sein Kind, wie er es nennt, wegnehmen möchte. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Zukunftsmusik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Komplexe autonome Roboter, die völlig selbstständig neben Menschen arbeiten, sind natürlich noch Zukunftsmusik. Trotzdem stellt sich die Frage nach ihren Rechten bereits heute. Aber nicht nur die Rechte der Androiden müssen geklärt werden. Auch ihre Pflichten und Grenzen gilt es zu definieren. Schon heute gibt es völlig neue Situationen für die Gerichte, wenn ein autonom fahrendes Auto einen Unfall verursacht. Wer ist zur Rechenschaft zu ziehen? Auch gibt es ein Gedankenexperiment zur künstlichen Intelligenz, die ein Auto lenkt. In einer unausweichlichen Situation muss entschieden werden, ob man eine Gruppe Kinder überfährt, oder gegen einen Brückenpfeiler rast. Welche Regeln soll die KI in diesem Fall bekommen? Die OECD hat sich mit diesem Thema in den letzten Wochen intensiv beschäftigt und 5 elementare Regeln aufgestellt, zu denen sich 42 Mitgliedsstaaten verpflichtet haben:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>KI soll allen Menschen überall auf der Erde dienen</li><li>KI-Systeme sollen so gestaltet werden, dass die Grundsätze der Gesetze, Menschenrechte und Demokratische Werte eingehalten werden. Ein Eingriff durch den Menschen muss bei einem Verstoß möglich sein.</li><li>Die KI muss transparent gestaltet sein, so dass man als Mensch die Entscheidungen nicht nur nachvollziehen, sondern sie auch korrigiert werden können.</li><li>Die Sicherheit muss bei KI-Systemen über die gesamte Lebensdauer gewährleistet sein. Dazu muss sie regelmäßig geprüft werden.</li><li>Entwickler, egal ob Einzelpersonen, oder Organisationen, tragen die Verantwortung für die Funktion der KI.</li></ol>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="765" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2019/06/train-2181576_1920-1024x765.jpg" alt="Maschinen als Begleiter auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-822" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/train-2181576_1920-1024x765.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/train-2181576_1920-300x224.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/train-2181576_1920-768x574.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/train-2181576_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Technik war schon immer wichtig für die Menschen. Bahnbrechende Erfindungen, wie die Dampflokomotive haben den Aktionsradius der Menschen erweitert</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Segen und Fluch</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Science Fiction ist sich, was künstliche Intelligenz angeht, nicht einig. Auf der einen Seite gibt es freundliche und fast schon menschliche Androiden, wie C-3PO und R2-D2, die voll in das Leben integriert sind. Filme, wie &#8222;I, Robot&#8220; thematisieren Produktionsfehler, die Roboter von ihrem Programm abweichen lassen. Und die Terminator-Reihe zeichnet ein Zukunftsbild in dem Roboter mit künstlicher Intelligenz zu gewählichen Waffen und Soldaten werden. In unserem echten Leben gibt es aktuell erst recht einfache Anwendungen für KI. Drohnen, die Warenlieferungen durchführen sind sehr eingeschränkt in ihren Entscheidungsmöglichkeiten. Selbstfahrende Autos sind aktuell noch nicht zugelassen und müssen immer von einem Fahrer geführt werden. Funktionen, wie der Autopilot in Flugzeugen, sind lediglich starre Programme, die ablaufen. Trotzdem wird mit Hochdruck an der Weiterentwicklung neuraler Netze, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz gearbeitet. Die Zukunft wird uns also rasch an einen Punkt führen, an dem es plötzlich relevant wird, klare Regeln zu haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Untergang der Menschheit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung der Zukunft lässt sich nicht vorhersagen. Aber künstliche Intelligenz, die allgegenwärtig in unserem Leben ist, kann die Entwicklung der Menschheit massiv beeinflussen. So kann von der Ausrottung, über das Aussterben bis zur Verschmelzung und dem rapiden technologischen Fortschritt durch die zusätzliche kreative Denkleistung, alles möglich sein. Dass sich KI gegen die Menschheit erhebt und sie ausrottet scheint ein recht unwahrscheinliches Szenario. Wahrscheinlicher scheint es, dass die Menschheit auf die eigene Fortpflanzung verzichtet und statt eines Kindes einen Roboter schafft. Damit würden wir über kurz, oder lang wohl aussterben. Mit den richtigen Regeln und dem Einsatz unserer menschlichen Intelligenz muss die Zukunft aber nicht so dunkel sein, wie in diesen Szenarien.</p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2019/06/robonaut-600982_1920-1024x683.jpg" alt="Maschinen als Begleiter auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-827" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robonaut-600982_1920-1024x683.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robonaut-600982_1920-300x200.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robonaut-600982_1920-768x512.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2019/06/robonaut-600982_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Die Robonautic ist eine Möglichkeit um die Grenzen der Menschheit zu erweitern</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Maschinen als Begleiter</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung der KI um Ressourcen auf fremden Himmelkörpern abzubauen, oder Reisen ins All zu unternehmen, die länger dauern, als ein Menschenleben, ist aber eine wahrscheinliche Variante. Die Besiedlung von Mond und Mars steht kurz bevor und in allen Szenarien werden zuerst autonome Maschinen den Planeten vorbereiten. Unterkünfte werden gebaut und das Gelände für die Ankunft der Menschen vorbereitet. KI wird uns wohl, zumindest die nächsten Jahrzehnte, dienen und uns Vorhaben ermöglichen, die wir ohne Unterstützung von Maschinen nicht schaffen würden. Maschinen als Begleiter werden uns also vielleicht in eine neue Ära der Menschheit führen und uns genauso weiter bringen, wie die vielen anderen Erfindungen und technischen Errungenschaften der Menschen.</p>
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