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	<title>Foto Archive - Netzperlentaucher</title>
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	<description>News die die Welt bewegen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2024 19:31:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Foto Archive - Netzperlentaucher</title>
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		<title>Privat ermitteln: Was ist erlaubt und was nicht? – Ein rechtlicher Überblick</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 19:30:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Grenzwertiges]]></category>
		<category><![CDATA[Abhören]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele kennen sie, die spannenden Szenen aus Krimis und Detektivserien, in denen Privatdetektive in der Nacht ihre Kameras zücken, Mülltonnen durchwühlen und Verdächtigen auf Schritt und Tritt folgen. Doch wie sieht es im realen Leben aus? Darf man als Privatperson solche Ermittlungen durchführen? Bevor wir in die Details eintauchen, ist es wichtig zu betonen, dass [&#8230;]</p>
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<p>Viele kennen sie, die spannenden Szenen aus Krimis und Detektivserien, in denen Privatdetektive in der Nacht ihre Kameras zücken, Mülltonnen durchwühlen und Verdächtigen auf Schritt und Tritt folgen. Doch wie sieht es im realen Leben aus? Darf man als Privatperson solche Ermittlungen durchführen? Bevor wir in die Details eintauchen, ist es wichtig zu betonen, dass dieser Artikel keine rechtsverbindliche Auskunft darstellt. Bevor man selbst aktiv wird, sollte unbedingt ein Anwalt konsultiert werden. Nun werfen wir einen Blick darauf, was tatsächlich erlaubt ist und welche Handlungen Sie lieber unterlassen sollten.</p>



<span id="more-1029"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Fotos von fremden Häusern machen</h2>



<p>Grundsätzlich ist das Fotografieren von Gebäuden erlaubt, wenn man sich auf öffentlichem Grund befindet und keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Stellen Sie sich vor, Sie sind auf einem Spaziergang und sehen ein besonders schönes Haus. Solange Sie von der Straße aus fotografieren und keine Personen, Kennzeichen oder Adressen sichtbar sind, dürfen Sie das. Dies fällt unter die sogenannte Panoramafreiheit, die es ermöglicht, dauerhafte Werke, die von öffentlichen Wegen aus sichtbar sind, zu fotografieren und zu veröffentlichen. Diese Regelung schützt Fotografen davor, für jede Aufnahme eine Genehmigung einholen zu müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Personen fotografieren ist problematisch</h2>



<p>Die Grenzen dieser Freiheit werden jedoch deutlich, wenn Persönlichkeitsrechte ins Spiel kommen. Angenommen, Sie fotografieren ein Haus und auf dem Bild sind deutlich die spielenden Kinder der Eigentümer zu sehen. In diesem Fall handelt es sich um eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte. Ebenso problematisch wird es, wenn Sie von privatem Grund aus fotografieren. Betreten Sie das Grundstück ohne Erlaubnis, machen Sie sich des Hausfriedensbruchs schuldig. Selbst wenn das Motiv noch dasselbe ist, ändert der Standort alles. Ein Beispiel verdeutlicht die Komplexität: Sie sehen ein besonders interessantes Haus, das durch eine hohe Hecke geschützt ist. Sie entscheiden sich, eine Leiter zu nutzen, um über die Hecke hinweg zu fotografieren. Diese Handlung verletzt die Privatsphäre der Eigentümer und kann rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Hier greift die Panoramafreiheit nicht mehr, da Sie zusätzliche Hilfsmittel verwenden, um den Sichtschutz zu überwinden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280-1024x682.jpg" alt="Privat ermitteln: Was ist erlaubt und was nicht? – Ein rechtlicher Überblick auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1031" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280-1024x682.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280-300x200.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280-768x512.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/man-4085657_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Im öffentlichen Raum gelten andere Regeln, als auf Privatgrund. Ein Schritt vor, oder zurück kann schon einen großen Unterschied machen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Durchsuchen von Müll</h2>



<p>Das Durchsuchen von Müll ist eine besonders heikle Angelegenheit und in der Regel nicht erlaubt. Der Müll einer Person enthält oft private Informationen, die unter das Persönlichkeitsrecht fallen. Stellen Sie sich vor, Sie entdecken eine alte Medikamentenpackung oder eine Rechnung im Müll Ihrer Nachbarn. Diese Gegenstände könnten Hinweise auf den Gesundheitszustand oder finanzielle Details enthalten. Solche Informationen sind geschützt, selbst wenn sie im Müll landen. Nur der Vermieter und autorisierte Entsorgungsunternehmen dürfen den Müll durchsuchen, um beispielsweise die Mülltrennung zu kontrollieren. Für Privatpersonen ist dies jedoch verboten und kann als Hausfriedensbruch gewertet werden. Angenommen, Sie durchsuchen die Mülltonne eines Nachbarn, die sich auf seinem Grundstück befindet. In diesem Fall verletzen Sie nicht nur seine Privatsphäre, sondern begehen auch eine strafbare Handlung, die mit einer Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe geahndet werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dem Profi überlassen</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel illustriert das: Sie vermuten, dass Ihr Nachbar illegale Aktivitäten betreibt und möchten Beweise sammeln, indem Sie seinen Müll durchsuchen. Selbst wenn Sie auf öffentlichem Grund agieren, sobald der Müll zur Abholung bereitgestellt wurde, bleibt das Durchsuchen eine rechtliche Grauzone und kann zu ernsten Konsequenzen führen. Es ist daher ratsam, solche Ermittlungen den zuständigen Behörden zu überlassen. Auch die Beauftragung eines Privatdetektivs ist eine Option, um gerichtsverwertbare Beweise zu beschaffen, ohne das Gesetz zu übertreten. Diese <a href="https://adecta.de/detektiv/detektei-heilbronn/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Detektei Heilbronn</a> beschäftigt Detektive, die umfassend geschult und geprüft sind. Sie wissen genau, was zulässig ist und was nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Überwachung und Abhören</h2>



<p>Die Überwachung und das Abhören von Personen sind streng reguliert und in den meisten Fällen illegal. Stellen Sie sich vor, Sie installieren eine Kamera, um die Aktivitäten Ihres Nachbarn zu überwachen. Solange die Kamera nur den öffentlichen Raum erfasst und keine privaten Bereiche, könnten Sie sich im legalen Rahmen bewegen. Allerdings überschreiten Sie schnell die Grenze zur Illegalität, wenn die Kamera auf private Grundstücke gerichtet ist oder das Innenleben von Häusern aufzeichnet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klare Straftat</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel: Sie verdächtigen jemanden, und möchten seine Gespräche abhören, indem Sie ein Abhörgerät installieren. Solche Handlungen sind klar strafbar und können zu erheblichen Strafen führen. Das deutsche Recht schützt die Vertraulichkeit des Wortes und das Recht auf Privatsphäre sehr strikt. Jede Form von Abhören ohne Zustimmung der betroffenen Person stellt eine Verletzung dieser Rechte dar. Ein prominenter Fall zeigt, wie ernst diese Verstöße genommen werden: Ein Mann installierte heimlich ein Abhörgerät in der Wohnung seiner Ex-Partnerin, um Beweise für ein Sorgerechtsverfahren zu sammeln. Die Entdeckung des Geräts führte nicht nur zu einem Strafverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes, sondern verschlechterte auch seine Position im Sorgerechtsstreit erheblich. Solche Methoden sind nicht nur unethisch, sondern können auch kontraproduktiv sein und das Vertrauen der Justiz in Ihre Glaubwürdigkeit untergraben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280-1024x576.jpg" alt="Privat ermitteln: Was ist erlaubt und was nicht? – Ein rechtlicher Überblick auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1030" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280-1024x576.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280-300x169.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280-768x432.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/plug-672231_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Eine fremde, oder die eigene Wohnung zu verwanzen und ohne Wissen und Einverständnis Tonaufnahmen zu machen ist schlichtweg illegal</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Wertlose Beweise</h2>



<p>Ein weiterer entscheidender Punkt bei privaten Ermittlungen ist die Frage der Verwertbarkeit von Beweisen vor Gericht. Illegale Methoden zur Beweisgewinnung, wie unerlaubtes Fotografieren, Abhören oder Durchsuchen von Müll, führen nicht nur zu strafrechtlichen Konsequenzen für den Ermittler selbst, sondern haben auch zur Folge, dass die gesammelten Beweise vor Gericht nicht zugelassen werden. Dies ist ein zentrales Prinzip des deutschen Rechtsstaates, das die Wahrung der Rechte aller Beteiligten sicherstellt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht gerichtsvewertbar</h2>



<p>Stellen Sie sich vor, Sie haben heimlich ein Gespräch aufgezeichnet, das einen Verdächtigen schwer belastet. Dieses Beweismittel wäre in einem Gerichtsverfahren nicht verwertbar, weil es unter Verstoß gegen § 201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes) erlangt wurde. Auch Fotos, die ohne Zustimmung und unter Verletzung der Persönlichkeitsrechte gemacht wurden, werden gemäß § 201a StGB vor Gericht nicht akzeptiert. Das Prinzip der Unverwertbarkeit illegal erlangter Beweise soll verhindern, dass rechtswidriges Verhalten belohnt wird und schützt die Integrität des Rechtssystems. Ein Beispiel aus der Praxis verdeutlicht dies: Ein Hobbydetektiv filmte ohne Erlaubnis in der Wohnung eines Verdächtigen und entdeckte dabei belastende Beweise. Als der Fall vor Gericht kam, wurden diese Beweise ausgeschlossen, da sie in einem geschützten Bereich ohne die erforderliche rechtliche Grundlage erhoben wurden. Dies führte nicht nur zur Freisprechung des Verdächtigen, sondern auch zu einer Anklage gegen den Freizeitermittler wegen Hausfriedensbruchs und Verletzung der Privatsphäre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dominoeffekt</h2>



<p>Die Unverwertbarkeit illegal erlangter Beweise erstreckt sich auch auf alle Folgedaten, die aus diesen ursprünglichen Beweisen resultieren. Dies bedeutet, dass selbst Informationen, die indirekt aus illegalen Handlungen gewonnen wurden, vor Gericht nicht genutzt werden können. Diese strikte Regelung soll sicherstellen, dass alle Beweise fair und im Einklang mit den gesetzlichen Bestimmungen erhoben werden. Daher ist es unerlässlich, dass Privatpersonen und selbst engagierte Ermittler sich strikt an die gesetzlichen Vorgaben halten und bei Verdacht auf kriminelle Handlungen die entsprechenden Behörden einschalten. Die rechtskonforme Beweiserhebung schützt nicht nur die eigene rechtliche Position, sondern stellt auch sicher, dass die Beweise vor Gericht Bestand haben und zur Verurteilung der Täter beitragen können. Entscheidet man sich für die Beauftragung eines Privatdetektivs, muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die Ermittler sich an die Gesetze halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sonstige Ermittlungsmethoden</h2>



<p>Neben den bereits erwähnten Methoden gibt es weitere Ermittlungstechniken, die problematisch sein können. Stalking oder Nachstellen ist ein häufiges Thema in Detektivserien, wird jedoch in der Realität streng geahndet. Jede Form des unerwünschten Verfolgens oder Belästigens einer Person kann zu ernsthaften rechtlichen Konsequenzen führen. Ein reales Beispiel veranschaulicht die Risiken: Ein Mann verdächtigte seine Ehefrau, ihn zu betrügen, und folgte ihr auf Schritt und Tritt, dokumentierte ihre Bewegungen und konfrontierte sie schließlich mit den gesammelten &#8222;Beweisen&#8220;. Die Frau erstattete Anzeige wegen Stalkings, was zu einer einstweiligen Verfügung und später zu einer Anklage führte. Die Auswirkungen auf das Leben des Mannes waren gravierend, sowohl persönlich als auch beruflich.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280.jpg"><img decoding="async" width="1024" height="682" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280-1024x682.jpg" alt="Privat ermitteln: Was ist erlaubt und was nicht? – Ein rechtlicher Überblick auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-1032" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280-1024x682.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280-300x200.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280-768x512.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2024/05/cctv-surveillance-camera-7267551_1280.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die weitverbreitete Videoüberwachung ist in vielen Fällen rechtlich nicht unbedingt zulässig. Als Privatperson sollte man penibel darauf achten, nur den eigenen Grund zu filmen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Teure Videoproduktion</h2>



<p>Ein weiteres Beispiel betrifft verdeckte Videoaufnahmen. Stellen Sie sich vor, Sie installieren eine versteckte Kamera in einem Café, um die Aktivitäten einer Person zu überwachen. Solche Aufnahmen sind in den meisten Fällen illegal, insbesondere wenn sie ohne das Wissen und die Zustimmung der Betroffenen erfolgen. In Deutschland schützt das Bundesdatenschutzgesetz die Privatsphäre in erheblichem Maße, und Verstöße können zu hohen Geldstrafen und strafrechtlichen Konsequenzen führen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konsequenzen bei Rechtsverstößen</h2>



<p>Die rechtlichen Folgen von illegalen Ermittlungen können erheblich sein. Wer gegen die Datenschutz- oder Persönlichkeitsrechte anderer verstößt, riskiert hohe Geldstrafen und im schlimmsten Fall sogar Freiheitsstrafen. Ein bekanntes Beispiel aus der Rechtsprechung zeigt dies deutlich: Ein Journalist fotografierte heimlich Prominente in ihren privaten Räumen und veröffentlichte die Bilder. Die Betroffenen klagten erfolgreich auf Schadensersatz und Schmerzensgeld, was zu erheblichen finanziellen Einbußen für den Journalisten führte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Private Ermittlungen</h2>



<p>Es ist wichtig zu betonen, dass selbst gut gemeinte Ermittlungen schnell zu rechtlichen Problemen führen können. Daher ist es ratsam, bei Verdacht auf kriminelle Aktivitäten die zuständigen Behörden zu informieren, anstatt selbst Ermittlungen durchzuführen. Dies schützt nicht nur Sie vor rechtlichen Konsequenzen, sondern stellt auch sicher, dass die Ermittlungen professionell und rechtskonform durchgeführt werden. Insgesamt ist die Welt der privaten Ermittlungen voller rechtlicher Fallstricke und Risiken. Wer sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben hält, kann schnell in ernste Schwierigkeiten geraten. Daher sollten Privatpersonen stets Vorsicht walten lassen und sich im Zweifel professionelle Hilfe holen.</p>
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		<item>
		<title>Digitale Fotografie &#8211; Vorteile und Nachteile</title>
		<link>https://netzperlentaucher.de/digitale-fotografie-vorteile-und-nachteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jan 2021 12:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Analoge Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Kamera]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Digitalisierung begleitet uns seit Jahrzehnten in allen Lebensbereichen. Wir empfangen Digitalradio und Fernsehen, streamen Inhalte, lesen unsere Bücher am E-Book-Reader und die wenigen Briefe, die wir im Postkasten vorfinden, stammen aus einem Drucker. Viele Lebensbereiche haben einen grundsätzlichen Wandel erleben müssen. In vielen Bereichen ist Infrastruktur entweder verschwunden, oder hat sich flexibel an die [&#8230;]</p>
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<p>Die Digitalisierung begleitet uns seit Jahrzehnten in allen Lebensbereichen. Wir empfangen Digitalradio und Fernsehen, streamen Inhalte, lesen unsere Bücher am E-Book-Reader und die wenigen Briefe, die wir im Postkasten vorfinden, stammen aus einem Drucker. Viele Lebensbereiche haben einen grundsätzlichen Wandel erleben müssen. In vielen Bereichen ist Infrastruktur entweder verschwunden, oder hat sich flexibel an die neuen Herausforderungen anpassen müssen. Eine besonders große Veränderung gab es im Bereich Fotografie. Digitale Fotografie ist heute der Standard. So wie Vinyl-Schallplatten nur noch von wenigen Anhängern am Leben gehalten werden, so ist auch die analoge Fotografie heute weitgehend ausgestorben. War es früher eine Wissenschaft, die nur mit teurer Technik und umfassendem Wissen über Blende, Belichtungszeit und die vielen anderen Einstellmöglichkeiten der Kameras sinnvoll möglich war, so kann heute jedes Kind Fotos machen. Auch die Kosten für ein Foto sind deutlich gesunken. Statt die Filme aufwändig zu entwickeln ist das Ergebnis der digitalen Fotografie unmittelbar verfügbar. Was aber sind die Vorteile und Nachteile der digitalen Fotografie?</p>



<span id="more-914"></span>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet digital?</h2>



<p>Klären wir zuerst einmal den Begriff digital. Was sind die Unterschiede zwischen digital und analog? Das lässt sich anhand einfacher Beispiele leicht erklären. Nimmt man beispielsweise den Minutenzeiger einer Uhr, dann beschreibt dieser Zeiger bei einer analogen Uhr eine Drehung um 360 Grad im Laufe einer Stunde. Theoretisch dreht er sich dabei konstant mit einer so geringen Geschwindigkeit, dass er eben eine ganze Stunde benötigt um die Runde zu vervollständigen. Zu jedem Zeitpunkt hat die Spitze des Zeigers eine individuelle Position. Sie ist permanent in Bewegung. Nimmt man die Anzeige einer Digitaluhr, dann stellt man fest, dass die Anzeige der Minuten hier jeweils eine Minute stillsteht. Sie startet bei 00 und endet bei 59. Insgesamt kann sie 60 Werte anzeigen. Innerhalb einer Minute bleibt der Wert gleich. Während also der Zeiger jede mögliche Position am Ziffernblatt irgendwann erreicht, lässt die digitale Anzeige große Bereiche einfach aus. Genauso ist es beispielsweise mit einer einfachen Strichzeichnung.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="844" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280-1024x844.png" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-918" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280-1024x844.png 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280-300x247.png 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280-768x633.png 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/vintage-4283830_1280.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Die analogen Anfänge der Fotografie liegen weit zurück. Heute ist das Fotografieren weit verbreitet und fast ausschließlich digital</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Pixel</h2>



<p>Zeichnet man mit einem Stift ein Strichmännchen, dann besteht dieses am Ende aus durchgehenden Strichen. Auch unter einer Lupe bleiben die Striche, aus denen das Männchen besteht, durchgehende Striche. Nimmt man ein Zeichenprogramm und zeichnet auch hier ein Strichmännchen, dann sieht es auf den ersten Blick genauso aus, wie auf dem Papier. Um das Strichmännchen zu vergrößern braucht man am Bildschirm keine Lupe. Vergrößert man die Zeichnung ausreichend, dann wird klar, dass die Striche am Bildschirm aus vielen einzelnen Punkte bestehen. Die Linien bestehen aus rechtecken und Quadraten. Besonders in den Bögen der Linien, oder bei schräg verlaufenden Linien wird das deutlich. Auch hier fehlt Information. Einem digitalen Inhalt liegt immer ein Raster zugrunde. Es gibt eine endliche Anzahl an Positionen und an jeder Position eine Information. Auf einem Bildschirm sind das beispielsweise 1.920 mal 1.080 Bildpunkte, die jeweils eine Farbe anzeigen können. Auf einem solchen Monitor werden die angezeigten Bilder also in etwas mehr als 2 Millionen Bildpunkte zerlegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auflösung</h2>



<p>Das stört unser Gehirn in den meisten Fällen nicht. Es ergänzt einfach die fehlenden Informationen und sorgt dafür, dass ein Kreis am Bildschirm auch wie ein Kreis wahrgenommen wird. Allerdings handelt es sich dabei in Wirklichkeit um ein Vieleck mit sehr vielen Ecken. Analoge Inhalte enthalten also endlos viele Informationen. Ein Bleistiftstrich kann unter dem Mikroskop betrachtet immer mehr vergrößert werden und bietet immer mehr Informationen über seine Kanten. Eine digitale Information ist durch die Auflösung limitiert. Sie enthält eine endliche Menge an Informationen. Auch eine Vergrößerung bringt keine neue Informationen ans Licht. In der digitalen Fotografie bedeutet das also, dass auch das beste Digitalfoto deutlich weniger Informationen enthält, als ein analoges Bild. Betrachtet man beide unter einer Lupe, stellt man schnell fest, dass das analoge Bild mehr Informationen enthält, als das digitale Bild.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="340" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920-1024x340.jpg" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-921" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920-1024x340.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920-300x100.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920-768x255.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920-1536x510.jpg 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/lens-1223583_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Das Fotografieren ist ein weit verbreitetes Hobby</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Auflösungsvermögen und Megapixel</h2>



<p>Allerdings kann auch der Film, auf dem die Bilder belichtet werden nicht unendlich viele Informationen speichern. Man spricht auch bei analogen Filmen von einem Auflösungsvermögen. Dieses sagt aus, wieviele Linienpaare pro Millimeter noch erkennbar sind. Bei guten Filmen sind das etwa 150 Paare. Bei modernen Digitalkameras werden heute mehr Informationen über den Bildsensor erfasst. Die Canon 5D Mark IV, eine professionelle digitale Vollformatkamera, bietet eine Auflösung von 30,4 Megapixeln. Konkret sind das pro Millimeter Bildsensor mehr als 186 Pixel. Die höhere Auflösung der analogen Kameras ist also kein Argument mehr für die analoge Fotografie. Allerdings bekommt man bei der analogen Fotografie eine vergleichbare Auflösung für wesentlich weniger Geld. Die 5d Mark IV kann man ohne Objektive für 2.500 Euro kaufen. Ausgezeichnete analoge Kameras bekommt man für weit unter 500 Euro. Oft kann man auch für unter 100 Euro ein tolles Gerät bekommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Kostenfaktor</h2>



<p>Die Kosten für eine analoge Kamera sind heute deutlich geringer, als für vergleichbare Digitalkameras. Ehemalige High-End-Ausrüstung ist heute absolut erschwinglich und über den Gebrauchtmarkt leicht zu bekommen. Die Kosten beziehen sich allerdings nur auf die Ausrüstung selbst. Bei einer Digitalkamera hat man im Prinzip alles mit dem Kauf der Kamera und der Objektive erledigt. Bei der analogen Kamera braucht man einen Film, der nach der Belichtung auch entwickelt werden muss. Die Negative können dann entweder eingescannt, oder auf Fotopapier übertragen werden. Ein Kleinbild-Film kostet etwa 15 Euro für 24 Bilder. Die Entwicklung des Filmes und das Einscannen kostet, wenn man es durch ein spezialisiertes Unternehmen erledigt zwischen 10 und 15 Euro. Pro Bild muss man also mit etwa einem Euro an Kosten rechnen. Dafür erhält man in den meisten Fällen allerdings auch gleich einen Abzug.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="952" height="1024" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280-952x1024.png" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-915" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280-952x1024.png 952w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280-279x300.png 279w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280-768x826.png 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/film-147137_1280.png 1190w" sizes="auto, (max-width: 952px) 100vw, 952px" /></a><figcaption>Der Film ist zentraler Bestandteil der analogen Kamera, Kostenfaktor und verantwortlich für die Qualität der Bilder</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fotografieren</h2>



<p>Vinyl-Schallplatten bieten einen ausgezeichneten Vergleich zur analogen Fotografie. Niemand, der sich nicht wirklich für Musik interessiert, wird statt der elektronischen Streamingdienste auf die umständlichen Langspielplatten zurückgreifen. Ähnlich ist es mit der Analogfotografie. Es ist nicht einfach, mit einer analogen Kamera gute Bilder zu machen. Die Kameras unterstützen nicht mit Automatik und man bekommt kein unmittelbares Feedback. Die Vollautomatik bei einer digitalen Spiegelreflexkamera stellt alles richtig ein und der Autofokus sorgt auch noch dafür, dass das Bild scharf wird. Der Anspruch an den Fotografen ist sehr niedrig. Im Prinzip reicht es aus, die Linse auf das Motiv zu richten und abzudrücken. Anders sieht das bei der analogen Fotografie aus. Hier braucht man einen Belichtungsmesser und muss danach Blende und Belichtungszeit einstellen. Die Lichtempfindlichkeit, die bei der Digitalkamera ebenfalls verändert wird, ist durch den Film vorgegeben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entschleunigung</h2>



<p>Allerdings bringt das analoge Fotografieren auch eine Entschleunigung mit sich. Jedes mal, wenn man den Auslöser betätigt, entstehen Kosten. Damit plant man seine Bilder und nimmt sich viel Zeit für die Wahl von Motiv, den eigenen Standpunkt und die Einstellung der Kamera. Läuft man mit einer Digitalkamera durch eine Herbstlandschaft, dann entstehen Hunderte von Bildern. Die werden direkt danach am Display der Kamera betrachtet und später nachbearbeitet. Fehler in der Belichtung und andere Kleinigkeiten werden verändert und das Ergebnis ist ein schönes Bild. Allerdings entstehen auf diese Weise eben Hunderte Bilder von mehr, oder weniger demselben Motiv. Auch wenn sich unter den Fotos auch das eine, oder andere wunderbare Kunstwerk findet, ist das eher dem Zufall und der statistischen Wahrscheinlichkeit geschuldet, als der Auseinandersetzung mit dem Motiv und der Kamera. Die analoge Fotografie bringt also insgesamt weniger Bilder, verlangt mehr Wissen über das <a href="https://netzperlentaucher.de/die-rueckkehr-des-handwerks-wie-alte-techniken-moderne-kunst-praegen/" data-internallinksmanager029f6b8e52c="3" title="Die Rückkehr des Handwerks: Wie alte Techniken moderne Kunst prägen" target="_blank" rel="noopener">Handwerk</a> der Fotografie und führt dazu, dass der Fotograf sich mehr Zeit für ein Bild nimmt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280-1024x1024.png" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-920" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280-1024x1024.png 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280-300x300.png 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280-150x150.png 150w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280-768x768.png 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/avatars-2029585_1280.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Auch gebrauchte Digitalkameras bekommt man recht günstig. Analoge Kameras werden weit unter dem Wert gehandelt</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Fotoalben</h2>



<p>Das Ergebnis sind viele sehr gute und wohlüberlegte Fotos. Versuche eine besondere Stimmung einzufangen und einen Moment in das Bild zu bannen. Am Ende steht kein Terrabyte an Fotodateien, sondern ein Karton, eine Schublade, oder eine Mappe mit Negativen. Will man die Bilder sehen, dann muss man einen Abzug davon herstellen, oder herstellen lassen. Fotoalben durchzublättern sorgt für besondere Gefühle. Auch das Befüllen der Alben ist etwas besonderes. Auch hier geht die Qualität vor Quantität. Aber Fotoalben sind nicht die einzige Möglichkeit Fotos zu präsentieren. Sieht man sich das Angebot von Anbietenr, wie <a href="https://www.fotoalben-discount.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fotoalben-Discount</a> an, dann findet man Fotokartons, unterschiedliche Arten und Designs von Alben, Einsteckbücher und Leporellos. Natürlich kann man seine Fotos auch in Bilderrahmen präsentieren. Ein Schicksal, das der überwiegenden Mehrheit der digitalen Fotos verwehrt bleibt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="456" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920-1024x456.jpg" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-917" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920-1024x456.jpg 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920-300x134.jpg 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920-768x342.jpg 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920-1536x684.jpg 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/smartphone-1445489_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Hunderte bis Tausende Bilder erzeugt man, wenn man mit der Digitalkamera unterwegs ist. Auch mit dem Smartphone werden jede Menge Bilder geschossen</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Die Unterschiede</h2>



<p>Die Kosten für die Ausrüstung liegen bei der Analogfotografie weit unter denen der Digitalfotografie. Dafür entstehen pro analogem Bild Kosten für Film und Entwicklung. Während bei der Digitalfotografie meist Hunderte von Bildern entstehen, fotografiert man digital überlegter und plant die Bilder. Wer analog fotografiert muss auch ohne die Unterstützung der Elektronik auskommen. Handwerklich ist die analoge Kamera anspruchsvoller. Allerdings kann das auch ein Nachteil sein. Schnappschüsse lassen sich fast nicht umsetzen. Bis die Belichtung gemessen, die Kamera eingestellt und in Stellung gebracht ist, ist der Moment schon lange vorbei. Da ist eine Digitalkamera wesentlich geeigneter. Auch kann man ungünstige Bedingungen bei der Aufnahme noch in der Nachbearbeitung ausgleichen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Selfiekultur</h2>



<p>Die digitale Fotografie ist heute, dank der Smartphones auch weit verbreitet. Jeder hat heute eine hochauflösende Digitalkamera in der Tasche und erstellt jeden Tag Fotos. So entstehen viele Schnappschüsse, die eine schöne Erinnerung an Reisen, Treffen mit Freunden und Feiern abgeben. Die digitale Fotografie hat also, anders als der analoge Fotoapparat, den Sprung in den Alltag geschafft. So wie heute jeder unterwegs in der Lage ist Filme zu streamen, Musik zu hören und Bücher zu lesen, so ist auch eine kleine Digitalkamera immer dabei. Fotografie ist zwar auch noch für viele Menschen ein Hobby, in das sie viel Zeit und Geld investieren, aber eben auch ein Teil unseres Alltags geworden. Man benötigt weder eine spezielle Ausrüstung, noch viel Können um den Alltag abzulichten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-1024x1024.png" alt="Digitale Fotografie - Vorteile und Nachteile auf netzperlentaucher.de" class="wp-image-916" srcset="https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-1024x1024.png 1024w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-300x300.png 300w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-150x150.png 150w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-768x768.png 768w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920-1536x1536.png 1536w, https://netzperlentaucher.de/wp-content/uploads/2021/01/record-player-3988829_1920.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Schallplatten sind noch lange nicht ausgestorben. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, bewußt Musik zu hören. Das kann bei der Fotografie auch passieren</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Analoge Revolution</h2>



<p>Manche Experten vermuten, dass die analoge Fotografie wieder zurückkehren wird. So wie die Vinyl-Schallplatten wieder zulegen. Sieht man sich die Verkaufszahlen an, dann sieht man eine exponentielle Steigung. Die Käufer steuern bewußt gegen den Mainstream. Das Anhören einer Langspielplatte ist eine bewußte Handlung und unterscheidet sich stark von der Art, wie heute Musik konsumiert wird. Genauso wäre es nicht verwunderlich, wenn auch die analoge Fotografie wiederentdeckt würde. Ein bewußter Akzent gegen unsere schnellebige Zeit und ein Schritt in Richtung Entschleunigung. Der wohl größte Unterschied zwischen der analogen und digitalen Fotografie ist der Zeitaufwand pro Bild. Ein gutes Bild, das mit einer Digitalkamera und Photoshop entstanden ist, ist nichts besonderes. Ein analoges Bild, das das Motiv perfekt in Szene setzt ist das Ergebnis akribischer Planung und dem Wissen und Können des Fotografen. Das steigert den idellen Wert eines analogen Fotos massiv. </p>
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		<title>Ganz normale Menschen</title>
		<link>https://netzperlentaucher.de/ganz-normale-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Portrait]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie macht man Personenfotos, die nicht langweilig sind sondern stattdessen den Betrachter herausfordern und in ihren Bann ziehen? Der Fotograf Brian Berman beherrscht diese Kunst in vortrefflicher Weise. Zugegeben – seine Motive sind teilweise an sich schon so skurril und sonderbar, dass sie die Aufmerksamkeit des Betrachters von ganz alleine auf sich ziehen. Trotzdem bergen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie macht man Personenfotos, die nicht langweilig sind sondern stattdessen den Betrachter herausfordern und in ihren Bann ziehen? Der Fotograf Brian Berman beherrscht diese <a href="https://netzperlentaucher.de/die-rueckkehr-des-handwerks-wie-alte-techniken-moderne-kunst-praegen/" data-internallinksmanager029f6b8e52c="3" title="Die Rückkehr des Handwerks: Wie alte Techniken moderne Kunst prägen" target="_blank" rel="noopener">Kunst</a> in vortrefflicher Weise. Zugegeben – seine Motive sind teilweise an sich schon so skurril und sonderbar, dass sie die Aufmerksamkeit des Betrachters von ganz alleine auf sich ziehen. Trotzdem bergen die gezeigten Fotoarbeiten eine ganz besondere Faszination in sich, die man nur schwer in Worte fassen kann. <span id="more-99"></span></p>
<p>Vielleicht liegt das Geheimnis in der scheinbaren Normalität der Bilder. Es sind ganz alltägliche Szenen, in denen Berman die Personen in gekonnter Art und Weise in den Mittelpunkt stellt. Manche Fotos lassen den Betrachter schmunzeln, andere berühren aufgrund ihrer beeindruckenden Schlichtheit und Offenheit.</p>
<p>Sehr schön finde ich auch die Fotoserie „Road“, eine Dokumentation eines Lebens unterwegs aus einem etwas anderen, aber Berman-typischen Blickwinkel.</p>
<p><a href="http://www.brianbermanphoto.com/projects.html">Brian Berman</a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.brianbermanphoto.com/projects.html"><img decoding="async" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2008/03/brian_berman.jpg" alt="Screenshot Brian Berman" /></a></p>
<p>gefunden via <a href="http://www.photoshop-weblog.de/?p=1069">Photoshop-Weblog</a></p>
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		<title>Fotos von Lebensmitteln – diesmal kostenlos</title>
		<link>https://netzperlentaucher.de/fotos-von-lebensmitteln-diesmal-kostenlos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige von Euch kennen vielleicht „Marions Kochbuch“, eine Rezeptsite, die harmlos daherkommt, deren Macher es aber faustdick hinter den Ohren haben. Denn die Website verfolgt einzig und allein den Zweck, ihre Bilder gut in Googles Bildersuche zu plazieren, damit diese von unwissenden Hobbywebmastern, die auf der Suche nach passenden Lebensmittelfotos sind, heruntergeladen und verwendet werden. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://netzperlentaucher.de/fotos-von-lebensmitteln-diesmal-kostenlos/">Fotos von Lebensmitteln – diesmal kostenlos</a> erschien zuerst auf <a href="https://netzperlentaucher.de">Netzperlentaucher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Einige von Euch kennen vielleicht „Marions Kochbuch“, eine Rezeptsite, die harmlos daherkommt, deren Macher es aber faustdick hinter den Ohren haben. Denn die Website verfolgt einzig und allein den Zweck, ihre Bilder gut in Googles Bildersuche zu plazieren, damit diese von unwissenden Hobbywebmastern, die auf der Suche nach passenden Lebensmittelfotos sind, heruntergeladen und verwendet werden. Selbstverständlich flattert diesen ahnungslosen Websitebetreibern dann nach kurzer Zeit eine saftige Abmahnung ins Haus. Dank umfassender und wiederholter Berichterstattung über diese dubiosen Praktiken hat das „Geschäftsmodell Marions Kochbuch“ zum Glück erheblich an Attraktivität verloren.</p>
<p>Ich möchte mich jetzt hier nicht ausführlicher über das Thema „Urheberrecht und Abmahnwahnsinn im Internet“ auslassen. Das würde zu weit führen und ist auch nicht Thema dieses Blogs. Stattdessen möchte ich Euch auf eine kostenlose und vor allem rechtlich einwandfreie Alternative für Fotos aus dem Bereich Lebensmittel aufmerksam machen.<span id="more-95"></span></p>
<p>Auf Lebensmittelfotos.com findet Ihr eine dank reger Beteiligung zahlreicher Mitglieder ständig wachsende Sammlung von entsprechenden Fotos. Die Betreiber der Site haben offensichtlich nicht nur den Ehrgeiz, „Marions Kochbuch“ an Bilderanzahl zu übertreffen, sondern vor allem auch, die dubiosen Lockangebote in den Google Suchergebnissen von den ersten Plätzen zu verdrängen. Erste Erfolge sind bereits zu verzeichnen.</p>
<p>Natürlich profitiert Lebensmittelfotos.com vom Presserummel um die gewieften Abzocker von der Konkurrenz. Ich finde es aber gut, dass es solch eine Seite gibt. Vor allem setzt sie ein Signal, dass es auch anders geht, wenn nicht der kommerzielle Gedanke an erster Stelle steht.</p>
<p><a href="http://www.lebensmittelfotos.com/">Lebensmittelfotos.com</a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.lebensmittelfotos.com/"><img decoding="async" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/wp-content/uploads/2008/02/orange.jpg" alt="Orange" /></a></p>
<p>gefunden bei <a href="http://www.echolog.de/surftipps/lebensmittelfotos_com_freie_downloads_ohne_abmahnung.shtml">Echolog</a></p>
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