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	<title>Deutschland Archive - Netzperlentaucher</title>
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		<title>Grüne Trikots der Deutschen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gegen Frankreich spielt die deutsche Nationalelf seit langer Zeit wieder in grünen Trikots. Das erinnert an Hans-Peter Briegel, Max Morlock und Gerd Müller – aber auch an Jens Jeremies. Ein Spruch im Nackenbereich des Leibchens knüpft ebenfalls an die Vergangenheit an. Die Pose steht Lukas Podolski ausgezeichnet: entschlossener Blick, Hände am Ball. Viel wichtiger als [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen Frankreich spielt die deutsche Nationalelf seit langer Zeit wieder in grünen Trikots. Das erinnert an Hans-Peter Briegel, Max Morlock und Gerd Müller – aber auch an Jens Jeremies. Ein Spruch im Nackenbereich des Leibchens knüpft ebenfalls an die Vergangenheit an.</strong></p>
<p>Die Pose steht Lukas Podolski ausgezeichnet: entschlossener Blick, Hände am Ball. Viel wichtiger als Körperhaltung oder Mimik ist allerdings das neue Hemd, das der Nationalspieler trägt<span id="more-113"></span>: Das neue Auswärtstrikot, das die deutsche Nationalelf am Mittwoch beim Spiel gegen Frankreich erstmals unter Praxisbedingungen präsentieren wird.</p>
<p>Das grüne Leibchen weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten: Man assoziiert damit weniger Müller, Lahm oder Podolski, sondern sieht eher die menschgewordene Naturgewalt Hans-Peter Briegel, wie er im WM-Finale 1986 dem Argentinier Jorge Burruchaga hinterherrennt und ihn doch nicht erreicht. Man sieht den Grätscher Jürgen Kohler, wie er im Halbfinale der WM 1990 den Engländer Gary Lineker umzupflügen versucht.</p>
<p>Man erinnert sich an Max Morlock und seinen Treffer im WM-Halbfinale 1954 gegen Österreich, womöglich auch an Gerd Müllers Tor im EM-Halbfinale 1972. Wer der Nationalelf Böses möchte, der erinnert sich sogar noch an Jens Jeremies bei der EM 2000, wie er dem Kopfball von Alan Shearer hinterhersieht.</p>
<p>Weil die Nationalelf sportlich erst nach der Partie gegen Frankreich beurteilt werden kann, lohnt nun ein Blick auf die Farbe des Trikots. In den vergangenen 22 Jahren wechselte der DFB die Farbe seinen Auswärtstrikots immer wieder. Zu Beginn des Jahrtausends gab es auch mal graue Leibchen, was damals durchaus zur Spielweise der Nationalelf passte.</p>
<h3>Rot passt doch eigentlich besser?</h3>
<p>Jürgen Klinsmann, der Innovator, forderte dann rote Trikots, da Mannschaften in Rot temperamentvoller wirken sollen und laut Statistiken als erfolgreicher gelten. Schließlich gab es auch elegante schwarze Hemden wie beim Viertelfinale der WM 2010 gegen Argentinien.</p>
<p>Das schwarze Trikot gibt es übrigens länger als das grüne Hemdchen. Am 12. Dezember 1898 trat eine deutsche Auswahl schwarz bekleidet in Paris an – die Partie wird vom DFB offiziell nicht als Länderspiel geführt, gilt jedoch als erstes Spiel einer deutschen Mannschaft.</p>
<p>Nun also wieder die grünen Leibchen, in denen die Nationalelf einige Erfolge gefeiert hat. Im Nackenbereich steht in Anspielung auf den ersten EM-Gewinn der Spruch: “1972 – der Beginn einer Erfolgsgeschichte, 2012 – ein neues Kapitel wartet darauf, geschrieben zu werden”. Dieser Satz kann eigentlich nur von Oliver Bierhoff stammen, dem Manager der Nationalelf, der ohnehin agiert, soweit die Symbolik ihn trägt.</p>
<p>In der Farbpsycholgie gibt es für die Farbe fast ausschließlich positive Konotationen. Grün soll Natürlichkeit, Frühling, Hoffnung, Zuversicht, Frische, Gesundheit und Jugend symbolisieren. Grün ist die Farbe des Umweltschutzes, es bedeutet, dass alles in Ordnung ist, dass man an der Ampel losfahren darf, dass eine Maschine wunderbar läuft.</p>
<p>Mit Weiß kombiniert, der Farbe der Hosen, gilt Grün gar als hilfsbereit, ausdauernd und tolerant. Dann kann bei der EM ja nun wirklich gar nichts schiefgehen, oder? Vielleicht doch! Denn Kermit der Frosch wusste es schon im Jahr 1970: “Es ist nicht leicht, grün zu sein.”</p>
<p>Vielleicht sollte man die Diskussion um die Trikotfarbe auch reduzieren auf den Satz von Franz Beckenbauer: “Du musst die Spiele gewinnen, sonst nützt dir das schönste Trikot nichts.”</p>
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		<title>Griechenland vor dem Aus – Chaos und kein Ausweg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2016 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Abgeordnete wollen Papandreou das Vertrauen verweigern. Finanzminister: “Ich glaube nicht, dass die Regierung heute Abend noch steht”. Die Opposition fordert eine Übergangsregierung. Die Rettung steht vor dem Aus. Kriesengipfel, hekitsches Treiben und harte Worte beim G20-Gipfel in Frankreich. Der griechische Oppositionsführer Antonis Samaras hat am Donnerstag die Bildung einer Übergangsregierung und die sofortige Ratifizierung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="150" height="150" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/files/akropolis-athen-150x150.jpg" class="alignright wp-post-image" alt="akropolis athen" title="akropolis athen" /> </p>
<p><strong>Zwei Abgeordnete wollen Papandreou das Vertrauen verweigern. Finanzminister: “Ich glaube nicht, dass die Regierung heute Abend noch steht”. Die Opposition fordert eine Übergangsregierung. Die Rettung steht vor dem Aus.</strong></p>
<p>Kriesengipfel, hekitsches Treiben und harte Worte beim G20-Gipfel in Frankreich. Der griechische Oppositionsführer Antonis Samaras hat am Donnerstag die Bildung einer Übergangsregierung und die sofortige Ratifizierung des europäischen Rettungspakets durch das Parlament gefordert.<span id="more-110"></span></p>
<p>Sigmar Gabriel, Chef der SPD, fordert die Kanzlerin auf, den G20 Gipfel zu verlassen und sofort nach Griechenland zu reisen um die Wichtigkeit der Euro-Rettung zu verdeutlichen.</p>
<p>In Athen hat am Donnerstag eine Krisensitzung des griechischen Ministerrates unter Vorsitz von Ministerpräsident Giorgos Papandreou begonnen. Papandreou soll nach nicht offiziell bestätigten Informationen angesichts der dramatischen Lage die dringende Billigung des Hilfspakets für Griechenland durch die beiden großen Parteien des Landes vorschlagen. Ob er zurückzutreten plant oder die Bildung einer großen Koalition oder einer Übergangsregierung vorschlagen wird, blieb zunächst unklar.</p>
<p>Bundeskanzlerin Merkel und Frankreichs Präsident Sarkozy möchten den europäischen Weg mit Griechenland weiter gehen. Jedoch betonen beide, dass man sich an Regeln halten muss. Sollte dies Griechenland nicht können, würde man ein Ausschluss Griechenlands aus der EU nicht wegreden können.</p>
<p>Bildnachweis:Akropolis Athen / Dorena WM Flickr</p>
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		<title>Griechenland – Zwischen Hoffen und Bangen. Eine Chronik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Der Netzperlentaucher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2015 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es war ein schleichender Prozess. Die Griechenlandkrise zieht weite Kreise. Hier steht viel mehr auf dem Spiel als ein einfacher Staatsbankrott. Hier steht eine ganze Währung und eine Staatengemeinschaft am Abgrund. Der Euro und die EU sind einer großen Bewährungsprobe ausgesetzt. Ob sie diese bestehen? Ausgang ungewiss. Griechenland tritt am 01.01.2001 der Eurozone bei. Dreieinhalb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" width="150" height="150" src="http://22165k5247.20.mydo.space/netzperlentaucher/files/griechenland-150x150.jpg" class="alignright wp-post-image" alt="griechenland" title="griechenland" /> </p>
<p><strong>Es war ein schleichender Prozess. Die Griechenlandkrise zieht weite Kreise. Hier steht viel mehr auf dem Spiel als ein einfacher Staatsbankrott. Hier steht eine ganze Währung und eine Staatengemeinschaft am Abgrund. Der Euro und die EU sind einer großen Bewährungsprobe ausgesetzt. Ob sie diese bestehen? Ausgang ungewiss. </strong></p>
<p>Griechenland tritt am 01.01.2001 der Eurozone bei. Dreieinhalb Jahre später fliegt auf, dass sich die Regierung in Athen, die Aufnahme durch gefälschte Finanzdaten erschummelt hatte. Griechenland gelobt einen harten Sparkurs. Doch der war nie hart genug.<span id="more-111"></span> Vor zwei Jahren dann der Schock für die Euro-Länder<strong>: </strong>Das Haushaltsdefizit liegt 2009 bei rund 12,5 %, doppelt so hoch wie angenommen. Deutschland ist zunächst gegen Finanzhilfen für Griechenland. Finanzminister Schäuble sagte: “Wir können nicht für deren Probleme zahlen.”</p>
<p>Im letzten Jahr spitzt sich die Lage dramatisch zu. In Brüssel genehmigen die EU-Länder Notkredite in Höhe von 110 Milliarden Euro. Dann wird bekannt, dass Griechenland schon wieder Zahlen hinterm Berg gehalten hat. Das Haushaltsdefizit 2009 liegt doch nicht nur bei 12,5 %, sondern bei 15,4 %.</p>
<p>Heute ist absehbar, dass Griechenland sich nicht, wie geplant, 2012 am Kapitalmarkt finanzieren kann. Das Land braucht mehr Geld von EU und IWF. Die Lage wirkt unberechenbar. Nur durch strikte Sparpakete wird die EU bereit sein, mehr Notkredite zu vergeben.<strong><br />
</strong></p>
<p>Bildnachweis: Griechenland © Daniel Glage / de.wikipedia.org</p>
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